Schulwesen, dies und das…

Schulwesen, dies und das…

Gehört von einer zuverlässigen Quelle:
„Geht es Ihnen gut, oder haben Sie ein Kind in der Schule?“
Warum ich das polnische Schulsystem für besser als das deutsche System halte?
Die polnischen Schulen sind Ganztagsschulen. Der Unterricht findet zwischen 8.00 – 15.00 Uhr statt. Manche Kinder fangen um 8.00 Uhr an, andere erst mit der zweiten oder mit der dritten Stunde.
In den polnischen Grundschulen, die ich kenne, gibt es einen Aufenthaltsraum mit der fachlichen pädagogischen Betreuung.  Die Kinder können sich morgens von 7.00 oder 7.30 Uhr dort aufhalten bis der Unterricht anfängt, und auch nach dem Unterricht bis 17.00 oder 17.30 Uhr.  So ist es in den meisten (oder allen)  Schulen.  Die Kinder sind mit den gleichaltrigen zusammen in einer Gruppe. Ich selbst kannte eine solche Schule, ich kenne solche Schulen, und alle (bis auf einzelne Ausnahmefälle (Problemfälle)!!!) sind glücklich und zufrieden!  Probleme gibt es nur bei den verhaltensauffälligen Kindern, solchen, die in Deutschland meistens eine Förderschule besuchen müssen. In Polen gibt es ganz wenige Förderschulen (Sonderschulen), und nur für solche Kinder, die weitgehende Störungen im Verhalten und in der Psyche aufweisen.
Vielleicht gibt es zu wenige solche  Schulen in Polen?
Vielleicht gibt es zu viele Förderschulen in Deutschland? Die Kinder werden dorthin zu schnell abgeschoben.
Ich schätze aus Erfahrung als Lehrerin an einer Förderschule (in Vertretung von 2003 – 2004), dass (meiner Meinung nach) etwa die Hälfte  oder ein Drittel der dort anwesenden Schüler eine reguläre Schule besuchen könnte. In Polen wären sie in regulären Schulen. Ein Drittel war wirklich so verhaltensgestört, dass diese Kinder einen normalen Unterricht sehr schwer gemacht haben. Leider haben auch die Kinder darunter gelitten, die einfach nur etwas langsamer waren oder sehr still. Die aber lernen wollten, so wie sie konnten.
Die Kinder haben in der polnischen Schule von 8.00 – 17.00 Uhr gelernt, gegessen, gespielt (auch draußen), Hausaufgaben gemacht. Zu Hause müssen nur einzelne Schüler (mit Lernschwäche) noch Hilfe in Bezug auf Hausaufgaben bekommen.
In dieser Betreuungszeit an der Schule (bis 17.00 Uhr) spielen die Kinder unter Betreuung eines Pädagogen, eines Lehrers oder einer Lehrerin. Die Schüler können gemeinsam Hausaufgaben machen, gehen in den Schulhof spielen (die meisten Schulen haben einen Fußballplatz).  In den meisten Schulen gibt die Möglichkeit  eines Mittagessens, das man recht günstig kaufen kann. Die Kinder lernen gemeinsam zu essen, was auf den Tisch kommt. Und es schmeckt, auch wenn es zu Hause nicht schmecken würde! Zusammen essen sie alles gern.
In Deutschland können die Kinder vor 7.50 Uhr gar nicht in die Schule, denn die macht erst um 7.50 Uhr auf. Berufstätige Eltern haben ein Problem.  Die Lehrer sind oft erst um 8.00 Uhr in der Klasse. Wer hat dann die Aufsicht über die Kinder???
In Polen sind in ca. 90% Prozent der Familien beide Eltern berufstätig. Die Betreuung der Kinder muss einfach durch die Schule gewährleistet werden.

Die Aufsicht über die Kinder wird  in Dt oft nicht allzu wichtig genommen. Anders als in der polnischen Schule müssen die Kinder schon sehr früh ohne Aufsichtsperson herumlaufen, herumstehen, herumspielen.
Ich finde es zu früh, 6-Jährige allein in die Schule gehen zu lassen. Ich finde, dass Kinder frühestens erst ab 10 allein ohne Elternaufsicht oder Lehreraufsicht  unterwegs sein dürften. In Amerika ist es ab 12? Die Kinder werden in Dt viel zu früh zu selbständig gemacht und damit oft überfordert.
Ein Klassenkamerad hat mir erzählt, dass er oft Angst hat, allein irgendwohin gehen zu müssen, und ob es wohl normal ist? Denn er sah, dass ich meinen Sohn immer abhole und bringe.
Die Betreuende Grundschule, an der mein Sohn war, war ein Ort mit nicht adäquater Betreuung  (keine Grundschulpädagogin, die nicht klar mit den Kindern kam), wo Klassen nicht sinngemäß und altersgemäß zusammen gebracht wurden. Die Kinder wurden dort nur aufbewahrt, und auch das nicht sehr fürsorglich. Ich habe Kinder allein außerhalb des Schulgeländes gesehen, die eigentlich in der Betreuung „waren“. Mein Sohn konnte ohne einen Abholzettel abgeholt werden, denn die Aufsicht hat den Zettel nicht kontrolliert. Die Kinder waren allein im Schulhof, während die Aufsichtsperson mit anderen Kindern im Klassenzimmer war.
Die Hausaufgabenbetreuung fand nur für manche Schüler gesondert statt. Das macht unnötige Unterschiede aus. Hausaufgabenbetreuung sollte für alle angeboten werden. So kann die Aufsichtsperson und so können Kinder auch einander helfen und gemeinsam Zeit verbringen.
Wenn man berufstätig ist und ein Kind hat, ist das Leben in Deutschland schwer. Wenn man alleinerziehend ist, ist es noch schwieriger, eine Stelle zu finden (da keine Kinderbetreuung)  und dem Kind so gerecht zu werden, wie das Kind es braucht, um in der Schule gut abzuschneiden, seine Fähigkeit entwickeln zu können und sich zu entfalten.
Die Schule verlangt vor allem Ergebnisse, das Kind ist oft überfordert. Mein Sohn ist begabt und sehr fleißig, und obwohl er wirklich gerne und leicht lernt, waren (sind) die Hausaufgaben fast jeden Tag eine Qual!!!!!! Auch für mich als Lehrerin. Es wird einem schlecht bei manchen Themen und der Aufgabenstellung sowie der Qualität der Unterlagen. Hausaufgaben sind eine Qual.
An der Grundschule wiederholte  mein Sohn öfter, dass er gut verstehen kann, wie Amokläufer entstehen und warum es Amokläufer an Schulen gibt.
Jetzt ist er am Gymnasium und behauptet das Gleiche. Besonders in Bezug auf eine Lehrerin. Wobei ich ihn auch verstehen kann. (Mit der Zeit stieg die Zahl).
In Polen bekommen erst Kinder ab der 8. Klasse eventuell Nachhilfeunterricht.  Normalerweise brauchen die meisten Kinder in den polnischen Schulen keinen Nachhilfeunterricht. Denn der ist sehr teuer! Auch in Deutschland! Die Schule bereitet die Kinder auf die Tests und die meisten Schüler lernen weitgehend stressfrei. Probleme fangen erst ab der 7., 8. Klasse an bei manchen Schülern mit Lernschwierigkeiten in bestimmten Fächern.
Sehr viele Kinder und Jugendliche in Polen (in den Städten) lernen eine Fremdsprache zusätzlich (vor allem Englisch) in Privatkursen nachmittags. Die bezahlen die Eltern. Auf dem Lande sieht die Situation auch etwas anders aus. Das Leben auf dem Lande in Polen gleicht (finanziell) noch bei weitem nicht dem in den deutschen Dörfern. Da gibt es weniger Möglichkeiten.
Die Schulbücher stimmen in Polen mit dem Lehrplan überein. Man kann mit dem Schulbuch den Lehrplan „abarbeiten“, dazu kann man auch andere Unterrichtsvorlagen benutzen. Die Schüler führen Hefte, in denen das Thema des Unterrichts zu erkennen ist, das Thema kann man auch im Buch finden. In Deutschland tragen die Kinder Bücher, die kaum benutzt werden. Die Bücher sind überfüllt mit Themen, die keiner bespricht oder die oft langweilig, nicht altersgemäß und kompliziert konzipiert sind.
Die Lehrer benutzen die Bücher in Deutschland oft kaum oder selten. Zumindest die Lehrer meines Sohnes. Man musste sie dennoch kaufen oder ausleihen und tragen.
Die Lehrer haben qualitativ schlechte Unterlagen kopiert, oft nicht altersgemäß. Für solch schlechte Kopien verlangen sie dann noch Geld zur Erstattung.  Ich bin damit nicht einverstanden, solch schlechte Kopien, die in meinen Augen (einer Lehrerin) oft wenig Sinn haben, zu bezahlen.
Die polnischen Lehrbücher sind aufgeteilt in Thema des Unterrichts, Übungen zum Thema, Hausaufgabe zum Thema. Die Lehrer und die Schüler haben es leicht, mit diesen Büchern im Unterricht und zu Hause zu arbeiten.  Die Vorlagen im Buch sind nicht zu klein gedruckt (wie oft in den deutschen Büchern), meistens interessant oder bunt dargestellt. Zumindest leicht zu lesen und zu verstehen. Die Kinder lesen viel mehr als Hausaufgabe. Es gibt Kinderbücher als Pflichtlektüren. Das ist besser, denn viele Kinder wollen sonst nicht lesen. Das Lesen ist aber im Lernprozess sehr wichtig.
Die Kinder in Polen (auch in Russland und in den USA) schreiben seltenst mit dem Füller, oder fast nie.
Sie benutzen leichte und moderne Schreibgeräte, die das Schreiben und schreiben zu lernen leichter machen.
In Polen fallen fast nie Unterrichtsstunden aus, so dass man die Kinder nur in Ausnahmefällen früher nach Hause lässt oder in die Betreuungsgruppen in der Schule. Die Eltern wissen Bescheid, wenn ein Kind früher Schulschluss hat. Hier in Dt kommt mein Sohn etwa einmal pro Woche mal früher nach Hause, da eine Stunde ausfiel. Warum findet man keine Vertretung?

Der Aufenthalt der Kinder an der Schule in Polen ist zu bestimmten Uhrzeiten gewährleistet.  Die Schule organisiert Vertretungslehrer und Betreuung, so dass man weiß, wann genau das Kind zu Hause ist oder abgeholt werden muss.
Die Toiletten in der Schule befinden sich in Polen im Schulgebäude, nicht auf dem Schulhof. So ist die Sicherheit der Schüler auf den offenen Schulhöfen in den Toiletten auch nicht gewährleistet, in Dt. Jeder kann einfach mal dahin gehen.
An der Grundschule hat eine Lehrerin das Kind während des Unterrichts nicht auf die Toilette gehen lassen, so dass das Kind in die Hose machen musste. Die Lehrerin arbeitet weiter an der Schule.
Die Lehrer arbeiten ca. 18 -20 Unterrichtsstunden (als Vollzeitstelle) an der Schule. Ein Pensum von mehr als 22 Unterrichtsstunden (Vollzeit) finde ich grausam und zu viel.  Am Gymnasium haben die Lehrer in Polen ein Pensum von 18 Unterrichtsstunden. Die Lehrer brauchen Zeit für die Unterrichtsvorbereitung und Nachbereitung, für die Testvorbereitung und Testkontrolle, falls der Unterricht gut sein soll. Eventuell müsste das Stundenpensum je nach Fach auch anders sein.  In manchen Fächern kann man nicht mehr als 20 Stunden pro Woche qualitativ gut  unterrichten. Auch an der Grundschule in Deutschland sind 28 Stunden (als Lehrerpensum) pro Woche zu viel! An einer Förderschule (Sonderschule) kann man nicht über 20 Stunden wöchentlich aushalten und gesund bleiben. Ich finde 18 Unterrichtsstunden als Pensum an der Sonderschule als tragbar. Wer will, kann doch mehr Stunden arbeiten. Aber das Minimum an Pflichtstundenzahl für Lehrer müsste reduziert werden.
Die Kinder sollten auf jeden Fall einen Fremdsprachenfachlehrer bekommen, und eventuell andere Fachlehrer.  Englisch wird in Deutschland nicht genügend gut unterrichtet.  Ein Grundschullehrer kann heute nicht alles allein unterrichten!  Die Kinder vertragen besser 3 gute Lehrer als einen „fachlich schlechten“ in Vollzeit. Es liegt nicht an dem Wechsel der Lehrer sondern daran, ob sie nett, freundlich, pädagogisch und fachlich geeignet sind. In Polen lernen viele Kinder Englisch schon im Kindergarten – mit Englischlehrern.
Die Kinder fangen in Polen mit 6 Jahren in der sog. „Null“-Klasse an. Der Name wurde eingeführt, als es schon die erste Klasse (ab dem 7. Lebensjahr) gab. Die Schüler fangen mit 6 Jahren langsamer und stressfreier als in Deutschland zu lernen an. In dem ersten Schuljahr  (Null-Klasse) lernen die Kinder auf eine spielerische Art und Weise das Alphabet und die Zahlen kennen. Es werden die ersten Wörter geschrieben und gelesen, und ein paar Zahlen bis 100? Sie rechnen aber noch nicht, oder müssen nicht.  An sehr einfachen Texten lernt man das Lesen und das Schreiben der ersten Sätze.
Die Kinder üben die Schreibschrift, lernen zu lesen und die Zahlen zu begreifen, malen, basteln, zeichnen, spielen, singen, lernen Englisch mit Fachlehrern. Und die Schule macht fast allen Spaß.
In Deutschland sind die 6-Jährigen in der ersten Klasse überfordert. Es wird von ihnen viel zu viel auf einmal verlangt. Viele sind emotional noch nicht so weit, alles zu bewältigen, aus dem stressfreien und lernfreien Kindergarten auf einmal voll Schüler zu sein.
In Polen lernen die Kinder schon im Kindergarten mehr als die Kinder in den deutschen Kindergärten, die ich kenne. Englisch (für diese Altersgruppe) wird fast an jedem Kindergarten angeboten.
So beginnt das Schuljahr für die Kinder in Deutschland mit viel Stress und vielen Aufgaben. Für manche Kinder kann es demotivierend sein, die Freude am Lernen für viele Jahre verderben und den Lernerfolg hindern.
Auch die Hausaufgaben sind oft zu kompliziert. Die Schüler wiederholen und festigen nicht das Gelernte, sondern müssen neue Sachen zu Hause alleine oder mit Hilfe eines Erwachsenen lernen und bewältigen. Die Aufgabenstellung ist langweilig, öde und zu kompliziert.
Die Lehrer in Polen lernen den Beruf an den Hochschulen und Universitäten und absolvieren ein Praktikum an einer Schule. Das Berufspraktikum wird auch benotet. Es dauert aber ca. 3 Monate und keine 2 Jahre.
Ich finde die Ausbildung  zum Lehrer in Polen besser als in Deutschland, weil man wesentlich mehr Lehrer ausbilden kann. Die Anzahl der Refendarstellen ist begrenzt, so kann man nicht mehr Lehrer ausbilden als es Schulen gibt, so können kaum neue Schulen entstehen und so müssen Referendare an Orten Referendariat machen, die denen nicht immer passen. Sie können oft nicht die Schule wählen, an der sie arbeiten wollen und es ist zu kompliziert und demotivierend ein Lehrer in Deutschland zu werden.
Das Referendariat  dauert in Deutschland zu lang, ist zu schwer und hindert die Studenten daran, modernen Unterricht zu lernen und in den Schulen einzuführen. Denn die „alten“ Lehrer hängen meistens an ihren Unterrichtsmethoden, die sie vor 20 oder 30 Jahren erlernt haben. Die Zeiten ändern sich jedoch. Viele Menschen sind in ihren Vorgehensweisen so eingefahren, auch Lehrer. So kann die Schule oft nicht mit der modernen Zeit Schritt halten.
So fehlen zurzeit viele Lehrer in Deutschland. Die Schülerzahl in den Klassen in Deutschland und in Polen müsste auf maximum 26-28 begrenzt werden (minimum 24-22, wenn es geht). Zu kleine Klassen sind auch nicht so gut.
Es ist schrecklich anstrengend, eine Klassse von 32 oder mehr Schülern zu haben. Warum bildet man in Deutschland nicht mehr Schulen und stellt Lehrer an? Es gibt so viele Arbeitslose, auch Akademiker, die Lehrer sein könnten! Aber wer möchte schon mit 32 Schülern 25 – 28  Stunden in der Woche arbeiten? Wer das nicht gemacht hat, versteht nicht, was für ein Stress das ist und wieviel Zusatzarbeit zu Hause. Das schafft man nervlich nicht!
Man kann keinen guten Unterricht mit 28 Unterrichtsstunden als Pflichtstunden anbieten. Deshalb machen die Lehrer einfach, was sie können und wollen, um zu überleben, und arbeiten nicht weniger, denn man hat ja ein Haus gekauft, ein Auto und der Urlaub kostet auch… Oder man lässt sich krank schreiben und frühpensionieren, sobald es geht… Ich kenne einen solchen Fall persönlich.
Eine Klasse für Fremdsprachenunterricht sollte nicht größer als 22 – 24 Schüler haben oder die Klasse müsste aufgeteilt werden. Fremdsprachenunterricht mit 32 Schülern ist miserabel zu gestalten. Eine gute (ideale) Gruppe (zahlenmäßig) für Fremdsprachenunterricht sind 12 – max. 16 Schüler.
Man würde neue Arbeitsplätze schaffen und neue moderne Schulen bauen, in denen Kinder mit Freude lernen können.  Bei 32 Schülern in der Klasse kann man den Schülern nicht gerecht werden und die Lehrer sind überfordert, und in den Pausen sind die jetzigen Schulen überfüllt, denn man hat sie oft nicht für so viele Schüler geplant.
Viele Schulen in Deutschland haben keinen richtigen Sportplatz. Und wenn, dann darf man dort oft  nur Softball spielen, aber keinen normalen Fußball!  Das ist nicht so toll, dass Kinder keinen Platz finden, um normal Fußball oder Basketball zu spielen.
Die Schulen beschäftigen in Deutschland zu wenig Hilfspersonal, wie Reinigungskräfte, die auch eine „aufpassende Rolle“ als Erwachsene an der Schule ausüben könnten. Das ist in Polen besser. Man schafft dadurch auch Arbeitsplätze. In Polen sind tagsüber in der Schule einige Reinigungsfrauen und/oder Hausmeister, die auch für Ordnung und Sauberkeit sorgen, und auch auf das Verhalten der Kinder achten.
Die Schulen in Deutschland sind zu offen. Jeder kann jederzeit in die Schule reinkommen, fast keiner kontrolliert, wer das ist. Die Sicherheit der Schüler ist nicht gewährleistet in den Zeiten, wo es Menschen gibt, die andere verletzen wollen und können.  Auch die Sachen können leicht gestohlen werden. Es müsste besser kontrolliert werden, wer die Schule betritt und warum. In Polen muss eigentlich fast jeder Bescheid sagen, zu wem er will, warum, was er in der Schule will, wenn er die betreten will, und eindeutig kein Schüler ist. Eine Reinigungskraft  oder ein Hausmeister sitzt am Eingang und kontrolliert. 😀
Auch das Sekretariat ist  in Deutschland oft nur halbtags besetzt.  Es könnte auch jemand da sein, der für die Lehrer Unterlagen kopiert, wenn nötig. Eine Vollzeitsekretärin muss in jeder Schule sein. Der Direktor hat schon selbst genug zu tun.
Auch die Vetretungen an den Schulen sind in Deutschland nicht gut organisiert. Der Direktor der Schule müsste in der Lage sein, Vertretungslehrer für seine Schule flexibler anstellen zu können.
Ein Lehrer in Vertretung muss nicht immer ein Fachlehrer sein, sollte aber einen akademischen Abschluss haben und dafür pädagogisch geeignet sein.  Ein Schuldirektor oder (ein Rat der Schule) kann darüber entscheiden. In der amerikanischen Schule (der Schule der USA-Botschaft) in Polen wurden Lehrer in Vertretung angestellt. Kein Unterricht ist ausgefallen. Die Fachlehrer hatten Vorlagen für die Vertretung vorliegen lassen. So konnte ein Unterricht mit Wiederholungsübungen unter der Aufsicht eines Vertretungslehrers gemacht werden.
Lehrer sollten die Möglichkeit haben, zu wählen, wo sie Vollzeit oder als Vertretung arbeiten wollen. Und nicht wie bisher Vertretung an fünf Schulen im Umkreis!
Der Direktor der Schule müsste (nach Bedarf) die Möglichkeit haben, den Unterricht zu hospizieren und zu evaluieren. Der Schuldirektor sollte die Möglichkeit haben, dem Lehrer etwas sagen zu dürfen, wenn was falsch läuft. Ich habe den Eindruck, der Schuldirektor hat dem Lehrer zu wenig zu sagen.
Die Lehrer müssten bei begründeten Beschwerden der Eltern (mehr als 5 Beschwerden pro Semester) eine Abmahnung bekommen, oder  im schwersten Fall entlassen werden können, wenn sie ihre Arbeit nachweisbar schlecht machen.
Die Lehrer zwingen den Kindern zu viele eigene Ideen auf: man muss mit dem Füller, man darf mit dem Füller, man muss mit dem Bleistift…, man darf killern, man darf nicht killern, aber man darf wegradieren, man muss Blätter einkleben, nicht einheften, beim anderen Lehrer muss man einheften, nicht einkleben…  Der Lehrer bestimmt allzu viel, was für einen in seinem Lernprozess richtig ist. Alle müssen einfach alles genauso machen, wie der Lehrer sich das ausgedacht hat. Es gibt aber viele Wege.

Ich denke, Hauptsache: richtig, sauber und alles im Heft da und dabei, und das Kind kann es!

 

ein Test

 

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Manch ein verbeamteter Lehrer im Land D fühlt sich als Pädagoge so sicher und so frei in seinem Tun und Lassen, dass er sich sogar für den selbst durchgeführten Unterricht sowie für die dazu höchstpersönlich konzipierten Tests nicht verantwortlich fühlt.
Die Kinder merken es womöglich nicht, dass im Test abgefragt wird, was nicht unterrichtet wurde. Es kommt aber noch besser: das merkt sogar der Lehrer selbst nicht. Man gibt sich ja sehr viel Mühe, stets zufrieden zu sein, es gibt aber immer wieder Eltern, die einem die gute Laune verderben.
Die Kinder passen im Unterricht leider doch besser auf, als mancher Lehrer selbst, und haben zum Entsetzen von allen gemerkt, dass ein Teil des Tests das Wissen aus der Zukunft abfragt. Da nicht alle Kinder eine Zeitreise in die nächsten Unterrichtsstunden unternommen haben, gab es Unruhe.
Die Lehrerin wusste sofort, wie sie sich aus dieser durch die in Zeitreisen ungeübten Kinder verursachten Notsituation helfen kann!
Sie hat ad hoc neue Fragen gestellt!
Nur die Krupinska meckert immer noch…

Erbengemeinschaft

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Im Land D ist man gerne Erbe oder nolens volens auch Erbgengemeinschaft.
Leider hat man noch Geschwister, mit denen man das geerbte Hab und Gut und sogar auch die Meinung teilen muss.
Die Erben spezialisieren sich auf die Vertretung der eigenen Interessen, indem manche die Verwaltung, und die anderen Jura studieren, um mit den gemeinsam mit dem Hab und Gut geerbten Mietern und Untermietern vor Gericht zu streiten. So hat man als Anwalt stets Aufträge, die man womöglich sonst nach der Einsicht in das Eine oder Andere juristisch vollinteressant formulierte Schreiben nicht hätte. Denn es gibt auch noch Juristen, die zwar keine Kanzlei des Vaters sowie einige Häuser erben werden, die jedoch durchaus erfolgreich das Jurastudium abgeschlossen haben, und sogar die Voraussetzungen für diesen Beruf mitbringen, wie z.B. Gerechtigkeitssinn, oder IQ über 120.
Wenn man also in Folge der positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg von den Großeltern und den Eltern ein schönes großes Haus oder Grundstück geerbt hat, dann natürlich nur zu dem Zweck, um die eigene Erbexistenz noch schöner und größer zu gestalten. Das geerbte Eigentum soll dem finanziellen Wachstum der eigenen Familie dienen und der Unterdrückung der unzufriedenen Stimmen der geerbten Mieter, die man aus rein finanziellen Gründen dulden muss.
Der verstorbene Großvater war doch so freundlich, nach dem Krieg ein Mietshaus zu bauen, das er mit Hilfe der staatlichen Unterstützung finanzieren konnte. Die Finanzierung, die sogar womöglich zum Teil auch aus den USA kam, also auch von den verbannten polnischen, deutschen, russischen und sonstigen Europaflüchtlingen (auch jüdischer Herkunft), die dem wirtschaftlichen Aufschwung in Europa auf die Beine helfen wollten, nachdem trotz allem, einige Familienmitglieder dort am Leben blieben. So hat der Großvater fast eigenhändig und persönlich zu dem Wohlstand seiner Kinder und der Enkelkinder beigetragen, die nur eins gelernt haben: den Wohlstand zu vermehren, und keinesfalls zu teilen.
Die Mieter des Hauses der Erbengemeinschaft Dres. W./G. hat einige Rechte, die sie vor Gericht einklagen muss, denn sonst redet man nicht mit solchen Menschen, die in den Genuss gekommen sind, ein altes unmodernes Haus in guter Lage am Rhein zu bewohnen. Die Verwaltung kümmert sich um nichts, es sei denn, der Mieterbund schreibt sie an. Wenn finanzielle Aufwendungen am Haus wegen der notwendigen Reparaturen entstehen, beklagt man sich vor den Mietern, wie viel Geld das die Erbgemeinschaft gekostet hat! Gespräche unter Mietern würde man am liebsten verbieten, sonst könnten sie noch eine Koalition gegen die Vermieter bilden! Mietverträge versprechen jedem was Anderes! Bei dem einen sind ein Hausmeister und Putzkosten in den Nebenkosten enthalten, bei dem Anderen nicht! So sollen sich die Mieter auch untereinander streiten! Was geht das den Vermieter an?
Der Fahrstuhl wurde nach 40 Jahren verschönert, jedoch benimmt sich immer noch wie ein 50-Jähriger! Bleibt mal gerne länger zwischen den Stockwerken samt menschlicher Fracht stehen, bis zu einer Stunde. Was hat man denn sonst am Samstag so zu tun. Mal steckt ja gerne ein Stündchen im Fahrstuhl. Das ist aber letztendlich nicht das Problem der Vermieter, was der Mieter so in seiner Freizeit macht! So darf man immer wieder den Mieterbund sowie die deutschen Gerichte um Hilfe bitten, und diese auch bezahlen! Der Vermieter hat eine eigene Kanzlei, die sich selbst vertritt!
Ich frage mich, was richtig wäre? Alle Mieter zum Schweigen zu bringen? Alle Mieter abzuschaffen?
Oder sollte man keine Häuser verwalten, wenn man dazu kein Interesse und keine Fähigkeiten hat, und schon gar nicht die finanziellen Mittel?
Die arme Erbengemeinschaft!
Na, ja, wir sind hier auch nicht in Polen!

Die Post freut sich

 

Seite gefällt dir · 9. Januar 2012 ·

 

 

An dem Arbeitslosen verdient am besten die Post.
Der Arbeitssuchende muss pausenlos Briefe schreiben und auch bekommen. Bescheide fliegen ins Haus sowie Einladungen zu den Treffen, die man eigentlich gerne vermeiden würde – nämlich mit dem Arbeitsberater. Auch wenn man lückenlos zum Jobcenter übergeht, und sich über keine leeren Zeiten im Lebenslauf freuen kann, muss man wieder jede Menge Post vom Jobcenter bewältigen und an den Jobcenter schreiben.
Jede Veränderung muss mitgeteilt werden, und auch jeder Bewilligungsbescheid und seine Änderung muss dann auf 5 Seiten Papier empfangen werden. Man blickt sowieso nicht durch und eigentlich interessiert einen der Endbetrag, den man auf dem Konto mit offenen Armen in Empfang nimmt.
Dennoch – neuer Durchlauferhitzer – neue Änderung zum Bescheid vom soundsovielten…
Neue Nebenkostenabrechnung – Briefverkehr mehrere Tage lang. Widerspruch, Ablehnung, Sozialgericht u.s.w.
Die Post darf sich freuen, denn den elektronischen Brief auch E-Mail genannt kann man zwar auf gut Glück abschicken, man weiß aber nicht, ob und bei wem dieses in Deutschland ungewohnte Schreiben des 21. Jahrhunderts gelandet ist. Man bekommt keine Rückmeldung – zumindest vom Jobcenter nicht. Das Arbeitsamt ist da schon etwas moderner!
Auch die Bewerbungen schickt man in der Maßnahme des Jobcenters wie vor 20 Jahren in den eleganten Bewerbungsmappen ab. Die kosten ja nichts. Jeder Teilnehmer muss nur 5 davon pro Woche abschicken samt kopierten Zeugnissen, und das bei einer Gruppe von ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland ergibt natürlich nur ein paar Groschen monatlich…
Für die Bewerbungsmappen interessiert sich meistens keine Sau und auch kein Arbeitgeber, denn er hat sowieso schon im Bekanntenkreis die Stelle vergeben, muss aber dennoch so tun, als ob er wirklich Angestellte suchen würde.
Nein, eigentlich interessiert sich nur für den Inhalt der Mappe keiner. Aber die Mappe selbst, die kann man noch im Büro gebrauchen. Deshalb, bekommt man nur die Hälfte der Absagen vollständig bemappt zurück. Der Rest landet im Müll, im gelben Sack oder wo????
Die Post freut sich, denn die guten Wünsche für unsere arbeitslose und hoffnungslose Zukunft ohne die Bewerbungsmappe, oder mit ihr, müssen an uns meistens abgeschickt werden. Auch höchstselten per E-Mail. Reicht eigentlich nicht, dass man sich gar nicht mehr bei uns meldet? Dann weiß ich doch Bescheid, dass ich nicht zur Arbeit kommen soll.
Das macht aber nichts, denn auch die Post will arbeiten. Nun hat die Deutsche Post scheinbar so viel mit dem ganzen Bewerbungsscheiß und anderem Versand zu tun, dass sich immer häufiger Warteschlangen auf dem Postamt bilden. Bei so vielen Arbeitslosen braucht man aber die 3 leeren Schalter auf der Post nicht zusätzlich zu besetzen. Die hat man halt so mit allem drum und dran, d.h.: Bürobedarf, Briefwage und PC so zur Dekoration ausgestattet. Drei Schalter leer, drei besetzt, 13 Leute in der Schlange…. Eine Stelle bei der Post bekommt man sicherlich auch nicht einfach so, denn um die Briefmarken zu verkaufen und Briefe einzusortieren, muss man ganz bestimmt eine dreijährige Lehre absolvieren!
„Die Postfoberfachangestellten“ schmeißen heutzutage die Quittung in den Mülleiner und geben einem Kunden gerne ein Briefmarkenetui aus Papier. Dann finde ich die Briefmarken immer! Nun wollte ich keins, dafür aber die Quittung, die die Angestellte aus dem Mülleimer etwas wenig begeistert herausholen musste. Das Briefmarkenetui scheint der letzte Hit auf dem Postamt zu sein, denn früher bekam ich keins. Das kostet bestimmt auch gar nichts?!
Früher war alles viel früher halt…

Papier toaletowy

 

Seite gefällt dir · 7. April 2012 ·

 

 

Na forum internetowym ludzie mogą podyskutować z anonimowymi znajomymi i nieznajomymi, no bo nie wiadomo, kto to pisze. Może kolega z pracy, który ślęczy od rana do wieczora nad komputerem i jest bardzo zapracowany, podobnie jak my, a może własna małżonka, która uśpiła maleństwo, i chciałaby zaistnieć w świecie także intelektualnie.
Osoby spragnione kontaktu z innymi, rządne wymiany myśli na interesujące ich tematy klikają ciekawy temat na forum i już nic ich nie powstrzyma. „Jaki papier toaletowy kupować i dlaczego?” Właściwie to chyba, każdy wie, dlaczego. Każdy trzylatek zaczyna odczuwać pewien dyskomfort, mając brudną pupę, a uczucie to narasta, kiedy zaczyna po wytarciu czterech literek zauważać także brudną rączkę… A co dopiero dorośli?
Wybór papieru toaletowego jest więc rzeczą niełatwą, ważną i wnoszącą (lub nie) duży wkład w komfort życia codziennego, osób korzystających chcąc nie chcąc z toalety…
Jak przeczytałam na forum, warto kupować papier trzywarstwowy, gdyż wystarczy go niewiele na jeden raz i przez to jest bardzo wydajny.
Na najtańszym papierze nie oszczędza się, ponieważ zużywa się go zdecydowanie
więcej niż jakiegoś mocniejszego. Ten tani rwie się już na haczyku, a jest go na rolce mniej niż droższego. Są jednak papiery przyjazne i miłe, godne polecenia. Mają często piękne imiona żeńskie.
Niektóre papiery są kolorowe, ale nie warte są swojej ceny. Oj tak, tak, nie wszystko złoto, co się świeci. Zwłaszcza w misce klozetowej.
Bywają papiery niezbyt grube, ale za to mocne i delikatne! Inne z kolei zachęcają napisem: Nigdy się nie kończy! To w sumie też przerażające. Nawet z mężem można się rozstać, a z papierem do dupy – nigdy!
Niektórzy nigdy nie kupują tzw. szarej taniochy, nie mogliby gościom w oczy spojrzeć. Papier dopasowany jest do pogody za oknem, koloru kafelków oraz cyklu miesiączkowego gospodyni…
I tak można wyczytać tyle różnych ciekawostek na ten, jak ktoś z piszących wspomniał zasrany temat.
Jakże szczęśliwi są ci, którzy nie pamiętają, jak trudno było zdobyć ten produkt dawno temu… Kiedy trzeba było przytargać kilka kilo makulatury by wymienić ją na papier toaletowy bury. Ohydny, szary, ciut lepszy od ściernego!
Jednak nasi rodzice nie wszyscy odwykli, a moja mama kazała szukać tylko takiego, kiedy mnie posłała do sklepu, bo się kończył…

Känguruhtest

Seite gefällt dir · 12. Mai 2012 ·


Känguruhtest
Die Schüler bekamen viel zu viele Aufgaben, viel zu klein kopiert.
L. schrieb bei J. ab und bekam ein besseres Ergebnis als O., obwohl O. immer besser in Mathe ist als L.
Zum Schluss – Testergebnis und Ehrung der Sieger.
Der erste Preis geht an X. Der zweite Preis an Y.
Y. HAT GAR NICHT MITGEMACHT!!! ruft ein Kind im Saal.
Ja, ich war krank, gell, sagt das Kind erstaunt.
Weil zwei erste Preise vergeben sind, kriegt Z. den dritten Preis, obwohl er eigentlich den zweiten Preis verdient. Bekommt kein so interessantes Spielzeug und ist enttäuscht.
Weiter so!!!

Wovon sollen wir träumen?

Seite gefällt dir · 31. August 2012 ·

Das Leitmotiv des deutschen Schlagers und letztens auch der Werbung ist zum wesentlichen Teil die Verherrlichung des Arschlochs und des Egoisten.
Mal singt der Egoist als Frau und fragt sich selbst natürlich: „Wovon sollen wir träumen?“
oder als Mann:
„Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist…“, „Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist…“
Und so den ganzen Tag… im Radio, im Kopf und vor dem Spiegel…
Eigentlich ganz schöne Musik dazu.
Na dann, viel Spaß!

Seite gefällt dir · 28. August 2012 ·

 

Immer wieder fragt sich eine Sängerin, die ich im Radio höre: „Wovon sollen wir träumen?“
Sie singt, sie sei mittendrin, gibt sich allem hin, schläft zu lang, kriegt es nicht hin und fühlt sich beschissen und findet niemanden, der sie interessiert. Sie erkennt sich nicht in den Schaufensterscheiben, entdeckt nichts, was ihr gefällt, denn sie will die schönsten Kleider und die stärksten Männer. Klar!
Sie fragt sich, wovon wir noch träumen sollen, wenn man das alles, was man so braucht, nicht findet: nämlich nur das Beste, das Stärkste und das Schönste!
Wie man selbst so ist, beschreibt sie nicht, womöglich: unbeschreiblich.
Die Sängerin lässt sich treiben durch die Clubs der Stadt und durch fremde Hände, sie schreibt, dass sie und ihre Freunde wohl zu viel trinken und ein sinnloses und zielloses Spiel spielen…
Sie wiederholt mehrmals, dass sie nicht weiß, wovon sie träumen soll. Na dann müsste sie eigentlich wunschlos glücklich sein. Ist sie wohl eher nicht, denn das Lied ist voll von Frust und Unlust darüber, dass man das, was man will, nicht findet. Und das scheint, der einzige Sinn des Lebens zu sein.
Dieses sinnlose Lied hört man sich mehrmals täglich im Radio an. Ein Lied, das dekadent, gedankenlos und inhaltslos ist, und dennoch zum Mitsingen anregt…
Wie wäre es, mal darüber nachzudenken, was man tun könnte, wenn man eigentlich schon alles hat und die Zeit mit sinnlosem Herumtreiben verplempert?
Wie wäre es, mal einem Schwachen zu helfen, anstatt nach dem Stärksten zu suchen? Das Beste mal zu teilen, anstatt nur noch was Besseres finden zu wollen und nicht zu können, denn hier ist schon alles am besten!
Die Sängerin meint, ihr oder unser Leben sei ein Spiel ohne Ziel und redet das allen Zuhörern ein.
Nein, mit der Einstellung erreicht sie (und ihresgleichen) ein Ziel: alles Weitere – bitte in der Bibel nachlesen.
 

Seite gefällt dir · 28. August 2012 ·

 
Man hört Werbung im Radio. Eine Frauenstimme erzählt:
„Er hat einen Audi A 3, er hat mich nach Hause gefahren, …mhm… , dann habe ich ihm einen Kuss gegeben! Na ja, seinem Auto!
Männerstimme fasst zusammen: AUDI A 3!“
Was soll das??? Sollen Frauen jetzt Männer wegen ihrer Autos mögen und sogar küssen??? Wofür wird hier Werbung gemacht??? Für ein Auto oder das Werbeverhalten einiger Menschenaffen? Ich kann es nicht fassen. Wer lässt eine solche Werbung zu? Wer produziert sie? Wer will das Auto noch fahren? Und warum werden Beziehungen zwischen Mann und Frau auf ein Auto fixiert????
Sollen Menschen dieses Verhalten nachahmen???? Junge Frauen sollen lernen, wie man sich gegenüber dem Audi A 3 – Besitzer verhält? Männer sollen lernen, dass man mit einem Auto eine Frau gewinnt?
Welche Qualitäten hat das Auto überhaupt?
Diese hat die Werbung verschwiegen.
Was für eine Welt.

A, B und C…

 

Seite gefällt dir · 26. November 2010 ·

 
Ach wie schön!
Frau A hat Frau B etwas über die Frau C erzählt. Da Frau B dieses Wissen gerne für ihre eigenen Zwecke, und zwar der Verarschung des Kindes von Frau C sowie der Frau C persönlich, eingesetzt hat, hat sich Frau C darüber bei der Frau B beschwert, dass ihr das familiäre Verarschtwerden nicht so sehr gefällt. Daraufhin hat die Frau B der Frau C „ab sofort“ solche Mitteilungen verboten. Gleich nach dem Einschalten der höheren Instanz in der Person von Frau D, hat Frau B die Frau C zu einem gemütlichen Gespräch eingeladen, denn man sollte doch mal reden, dass ist es der Frau B einfach wert. Es sollte nämlich noch eine höhere Instanz von Frau C eingeschaltet werden, was doch ganz unnötig wäre. Im Gespräch hat Frau B nie was von der Sache, die ihr Frau A erzählt hat, gehört und nie das Thema auch nie angesprochen. Woher sollte sie das wissen? Frau A und das Kind von C behaupten das Gegenteil. Jeder lügt????????????
Im Allgemeinen sind alle verwirrt, so wie Sie sehr verehrter Leser!
Alle Namen und Gegebenheiten wurden frei nach Schnauze erfunden und obliegen der kranken Phantasie der Autorin, auch C genannt.

2.
Am nächsten Tag werden immer mehr verwirrte und unzufriedene Mütter und Väter in diese schöne Geschichte miteinbezogen. Der Vater E meint, die Kinder müssten mehr über! Das stimmt, nur was sollen sie bitte schön üben? Im Test kommt sowieso was ganz anderes! Die Mutter F ruft spät am Abend bei der Elternsprecherin A an. A hat schon geschlafen, dachte jedoch wegen der Mailboxaufnahme der Stimme von F, dass es sich um einen Notfall handeln muss. Sie telefonieren, wonach weder A noch F, und sogar auch C und B die halbe Nacht nicht schlafen können…
Am nächsten Tag erklärt Frau B der Frau A, die Elternsprecherin freiwillig werden wollte, dass sie eigentlich nicht für alle Eltern sprechen kann, denn das würde A und insbesondere B ziemlich überfordern. A stimmt erfreut zu und teilt es erleichtert C mit. Elternsprecher sind wohl nicht dazu gedacht, die Stimmen der Eltern an die Lehrer weiterzugeben. Frau B teilt jedoch über A den Eltern mit, dass E-Mails unerwünscht sind und dass sie sich persönliche Gespräche wünscht, in denen sie nach Erfahrung von C die Gelegenheit bekommt, sich selbst zu loben, alles Unangenehme abzustreiten und zu fragen, warum der Ansprechpartner sie nicht toll findet?

der Test

 Seite gefällt dir · 26. November 2010 ·
 

 

Der Test ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden.
Der Test für Drittklässler testet, was der Drittklässler sich so im Unterricht und auch vor allem außerhalb des Unterrichts beigebracht hat. Dem Drittklässler werden Texte vorgelegt. Es wird getestet, ob der 8 – bis 9-Jährige die Wörter schreiben kann, die er noch nie im Leben gelesen, geschrieben und geübt hat. Macht nichts, denn es wird schon mal getestet, damit das Kind nächste Woche den Inhalt des Textes lesen kann und einen Aufsatz zu dem vorher getesteten Text schreiben kann.
Ich frage mich, wer ist auf diese wunderbare Reihenfolge gekommen: „zuerst testen, dann beibringen und üben…“ ? Beigebracht wird es zu Hause und geübt auch, denn der Lehrer ist eigentlich überfordert und das Unterrichten ist in der Schule zur Nebensache geworden. Wichtiger sind die Konferenzen. Wozu hat man auch Eltern???
Man erwartet, dass ein 8- bis 9-Jähriger sich auch Einiges aus eigener Initiative beibringt.
Wozu dann auch noch Schule? Nun als Pflichtveranstaltung zum Testen!

Przeziębienie

 

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Padliśmy ofiarą mrozów, czy też odwilży. Nawiało nam tu cieplejszego powietrza, Bóg wie skąd, i chociaż nadal było mroźno, to nadeszło ocieplenie, a wraz z nim nadleciały jak strzały wirusy, bakterie, czy inne świństwa. Dopadły nas. Mnie, syna, jego kolegę z klasy i jego mamę…, a może i wielu innych.

Leżeliśmy przez dwa dni z gorączką, najpierw syn, potem ja, ledwo zipiąc, kaszląc bez przerwy kichając i opróżniając nos z niemiłej zawartości oraz nieproszonych wirusowych gości. Łykaliśmy tabletki i piliśmy syropy. Ja dodatkowo objadałam się czosnkiem i cebulą, a na ewentualne rozgoszczenie się bakterii, które zwykle atakują zaraz po wirusie, zastosowałam pułapki w postaci wacików z olejkiem kamforowym do uszu i po kropli tegoż olejku zapachowego do nosa. Nie wiem czemu, przypomniało mi się pastowanie podłóg drewnianych z mego dzieciństwa. Oprócz tego płukałam gardło i nos wodą z solą (może bakterie soli nie wolą i się odpierdolą!) oraz wywarem z szałwii.
Mam nawet do swych wyczynów zakupiony w Niemczech specjalnie na te urocze wizyty naszych najdrobniejszych praprzodków tzw. „prysznic do nosa”, a po niemiecku: „Nasendusche”, który stosować często muszę, bo mam słabość do zalęgania się w moich górnych drogach oddechowych, czyli w zatokach, gardle itp. tych męczących drobnoustrojów, które zwykle dają się zwalczyć na koniec mych starań tylko antybiotykiem. Tę słabość ma już także mój syn.

Tym razem zwróciłam się z modlitwą do Boga, żeby mi się ta inwazja zarazków zakończyła tylko infekcją wirusową, i żebym nie musiała biec do lekarza po receptę na coś „mocniejszego”. Widać Pan Bóg czasami słucha maluczkich. A może miło zaskoczyła go moja wszechstronna inicjatywa podjęta w celu walki z wirusem i bakterią, że wziął mnie raz na serio i wysłuchał. Wydaje mi się, że przeziębienie mija. Czuję się lepiej. Katar przechodzi, gardło mniej boli, a gorączka spadła. Może sam Pan Bóg popiera prywatną medyczną inicjatywę? Czyli jednak jest kapitalistą. A może lubi zapach miażdżonego czosnku w herbacie i rozgryzanej cebulki na zębach? W każdym razie moja wytrwałość dała skutki.