Tłumaczenie: Adam Michnik, Polska zdała gruziński egzamin, Polen bestand die georgische Prüfung, Adam Michnik

Polen bestand die georgische Prüfung
Adam Michnik

Während des Krieges gegen Georgien ließen der Präsident und die Regierung die polnische Nationalhymne, die Dąbrawskis Masurka, gemeinsam spielen, worauf ich ungeheuer stolz bin – schreibt der Chefredakteur der „Gazeta Wyborcza“ Adam Michnik
Seit vielen Jahren gehöre ich zu dem Kreis der polnischen antisovjetischen Russenfreunde. Nach meinen Besuchen in Georgien bin ich ein erklärter Georgienfreund. Aus diesem Grunde hat für mich der neueste Konflikt im Kaukasus eine tragische Dimension, da ich dem demokratischen Russland und dem demokratischen Georgien das Beste wünsche. Diesmal kam es zu einem Konflikt, in dem der Kreml auf unbedachtes, riskantes Handeln des georgischen Präsidenten mit imperialem Angriff antwortete. Zweifellos muss der Schlüssel zum Verständnis dieses Konfliktes in den politischen Vorgängen gesucht werden, die seit vielen Jahren in Russland stattfanden, und dessen Höhepunkt die Ereignisse in Georgien waren.

Die Perestrojka von Michail Gorbatschow wirkte sich auf die neue Denkweise über Russland aus. Als erstens, es wurde mit der totalitären Innenpolitik aufgehört, zweitens hat man mit Breschnews Doktrin Schluss gemacht, drittens, es wurde ein Schlussstrich unter die Philosophie des Hasses gegen den Westen gezogen. Eine neue Betrachtungsweise Russlands verlangte von vielen aus unseren Reihen, die im Denkschema erzogen wurden, das eine Kontinuität zwischen der Autokratie der Zaren und der Diktatur der Bolschewiken annahm, zwischen dem intellektuellen Mut und der politischen Intuition.
Ich war einer von denen, die seit der Perestrojka der Meinung waren, dass sich Russland Europa und den europäischen Wertvorstellungen nähert. So war auch das Empfinden der liberalen russischen Eliten.

Und obwohl ich später beobachtete, dass in Russland Ungutes geschieht (eine erneute Machtzentralisierung, der Parlamentbeschuss von 1993, der erste Tschetschenienkrieg), war meine Denkweise weiterhin durch das Schema der Zeit der Perestrojka geprägt. Damit ist jetzt Schluss.
Es ist schwer, ein Ereignis zu finden, das als Beginn dieses negativen Prozesses gelten kann. Über einen längeren Zeitraum konnte gehofft werden, dass dies Fehltritte auf dem richtigen Weg sind. Das von Jelzin zum rasenden Tempo gebrachte Parlament, war in der Wirklichkeit stalinistisch- fortschrittsfeindlich. Der erste Krieg in Tschetschenien konnte zur Not als Krieg gegen Separatismus ausgelegt werden. Es war kein Einzelfall in der heutigen Welt. Die tschetschenische Seite repräsentierte weder eine liberale noch eine parlamentarische Demokratie. Dies rechtfertigte natürlich nicht den Krieg, aber ließ es zu, die Hoffnung zu hegen, dass es Arbeitsunfälle waren.
Diese negativen Ereignisse verwandelten sich jedoch in einen Prozess, der mit der praktischen Beseitigung der Opposition, mit der Unterdrückung der unabhängigen Medien, mit der praktischen Auflösung der freien Marktwirtschaft, endete.

Wir beobachteten einen vollständigen Rückzug von den Versuchen ein unabhängiges Gerichtswesen aufzubauen, einen Angriff auf die entstehende Bürgergesellschaft, einen konsequenten Wiederaufbau der Angstphobie gegenüber dem Westen, insbesondere gegenüber den USA, wie auch das Provozieren der Spannungen in der ganzen postsovjetischen Region. Danach folgte die Fälschung der Geschichte. Es ist eine Reihe von Geschehnissen, deren Logik man aus der Perspektive besser erkennt.
In der Falle der imperialistischen Politik
Heutzutage ist es unmöglich eine andere Schlussfolgerung zu ziehen, als dass einzelne negative Ereignisse sich zu einem Prozess entwickelten, als Wladimir Putin Russlands Präsident wurde.

Betrachten wir als Beispiel seine Angriffe auf die Geldmagnaten. Wenn man sie einzeln analysiert, könnte man auf Putins Seite sein. Beresovskij oder Gusinski erstrebten eine solche Macht, dass der russische Staat sich vor den beiden fürchten konnte. Putin machte den Kampf gegen die Geldmagnaten zu einem Bestandteil des Verfahrens zur Aufhebung der Demokratie in Russland. Viele von meinen russischen Freunden warnten mich davor. Ich war anfangs der Meinung, dass jemand wie Putin notwendig ist, damit der Staat nicht zerfällt, und um Smuta (aus dem Russ.: Zerfall der russischen Zentralmacht) zu vermeiden.
Einen Wendepunkt in meiner Denkweise über Putins Russland verursachte der Fall Chodorkowskis (eines Erdölmagnaten, dessen Konzern Jukos ruiniert wurde, und er selbst wegen angeblicher Steuerdelikte zu 9 Jahren Gefängnis verurteilt wurde). Ich möchte nicht über Chodorkowski urteilen, aber wenn man den Prozessverlauf gegen ihn verfolgt, dann sieht man, dass dieser im Stil der lateinamerikanischen Diktaturen, und nicht nach den Regeln eines demokratischen Staates vorbereitet wurde.
Es war zweifellos keine Intrige innerhalb einer Unterfraktion um Putin, die Entscheidungen wurden direkt auf dem Kreml getroffen.

Was die Außenpolitik anbetrifft, so wurde der Krieg in Georgien zum Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Bombardierung der georgischen Städte entscheidet über das Urteil. Hätten sich die Russen nur auf das Vertreiben der Georgier aus Süd-Osetien und Abchasien beschränkt, könnte darüber diskutiert werden, wer in diesem Konflikt Recht hat. Aber Raub, Vergewaltigungen, Mord, Angriff auf Poti und Gori verdienen es, verurteilt zu werden. Es ist eine tiefe Niederlage der russischen Demokratie.

Ich glaube jedoch nicht, dass dies eine endgültige Niederlage ist. Falsch ist die öfter formulierte These, dass Russland gewissermaßen genetisch zum Despotismus verdammt ist. Dass diese These falsch ist, zeigte ganz und gar die Perestojka. Die Freiheitswerte spielen eine wesentliche Rolle in der russischen Tradition. Das weiß jeder, der die Russen näher kennt.

Das Problem des heutigen Russlands beruht darauf, dass es selbst in die Falle der imperialistischen Politik gegangen ist. Es benötigt großen Mutes, dieser Welle öffentlich entgegenzuwirken. Aber sogar heute gibt es in Russland Menschen, die das tun – Kommentatoren, Verteidiger der Menschenrechte, Politiker aus der Opposition, unabhängige Journalisten, Herausgeber, die z. B. im Internet veröffentlichen. Wir publizierten ihre Äußerungen mehrmals in der „Gazeta“.
In der veränderten Situation können die Keime der Bürgergesellschaft eine kolossale Rolle spielen.

Ein neuer Marshallplan wird benötigt

Die zukunftsorientierten Menschen haben die Aufgabe, eine neue Denkweise über Russland zu erarbeiten. Man kann die kapitulierende Philosophie von Neu – Jalta annehmen (also der Einwilligung in die Aufteilung der Welt in Einflussbereiche), gestärkt durch die Überzeugung, dass wir in Russland ernsthafte Interessengebiete haben. Es kann auch eine Philosophie des neuen kalten Krieges angenommen werden, indem man die Beziehungen zu Russland abbricht, es boykottiert, sanktioniert.

Die erste Philosophie ist womöglich realistisch, die andere edel im Konzept und vielleicht auch logisch auf Papier, aber völlig irreal.

Deshalb ist es notwendig, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Dieses etwas kann eine Erweiterung des Projektes der Osteuropäischen Partnerschaft der EU, das vor einigen Monaten von Polen und Schweden vorgeschlagen wurde. Man kann versuchen, dieses in eine große Idee zu verwandeln, in einen neuen Marshallplan für Georgien, für die Ukraine, Moldavien, Armenien, Aserbeidschan.
Quelle: Gazeta Wyborcza

Polska zdała gruziński egzamin
Polen bestand die georgische Prüfung
Adam Michnik

Podczas wojny z Gruzją prezydent i rząd wspólnie zagrali „Mazurka Dąbrowskiego“, z czego jestem ogromnie dumny – pisze redaktor naczelny „Gazety Wyborczej“ Adam Michnik .
Während des Krieges gegen Georgien ließen der Präsident und die Regierung gemeinsam die polnische Nationalhymne, die Dąbrawskis Masurka spielen, worauf ich ungeheuer stolz bin – schreibt der Chefredakteur der „Gazeta Wyborcza“ Adam Michnik
Od wielu lat należę do środowiska polskich antysowieckich rusofilów. Po moich wizytach w Gruzji jestem zdecydowanym gruzinofilem. Dlatego ostatni konflikt na Kaukazie ma dla mnie wymiar tragiczny, bo życzę jak najlepiej demokratycznej Rosji i demokratycznej Gruzji. Tym razem doszło do konfliktu, w którym na bardzo nierozważne, ryzykanckie działania prezydenta Gruzji Kreml odpowiedział imperialną agresją. Bez żadnej wątpliwości klucza do zrozumienia tego konfliktu szukać należy w procesie politycznym, który zachodził w Rosji od wielu lat, a którego zwieńczeniem były wydarzenia w Gruzji.
Seit vielen Jahren gehöre ich zu dem Kreis der polnischen antisovjetischen Russenfreunde. Nach meinen Besuchen in Georgien bin ich ein erklärter Georgienfreund. Aus diesem Grunde hat der neueste Konflikt im Kaukasus für mich eine tragische Dimension, da ich da ich dem demokratischen Russland und dem demokratischen Georgien das Beste wünsche. Diesmal kam es zu einem Konflikt, in dem der Kreml auf unbedachtes, riskantes Handeln des georgischen Präsidenten mit imperialem Angriff antwortete. Zweifellos muss der Schlüssel zum Verständnis dieses Konfliktes in den politischen Vorgängen gesucht werden, die seit vielen Jahren in Russland stattfanden, und dessen Höhepunkt die Ereignisse in Georgien waren.

Nowe myślenie o Rosji naznaczyła pierestrojka Michaiła Gorbaczowa. Po pierwsze, było to zerwanie z totalitarną polityką wewnętrzną, po drugie, zerwanie z doktryną Breżniewa, po trzecie, zerwanie z filozofią nienawiści do świata zachodniego. Nowe spojrzenie na Rosję wymagało od wielu z nas, wychowanych na myśleniu zakładającym ciągłość między tradycją carskiej autokracji a bolszewickiej dyktatury, intelektualnej odwagi i politycznej wyobraźni.
Die Perestrojka von Michail Gorbatschow wirkte sich auf die neue Denkweise über Russland aus. Als erstens, es wurde mit der totalitären Innenpolitik aufgehört, zweitens hat man mit Breschnews Doktrin Schluss gemacht, drittens, es wurde ein Schlussstrich unter die Philosophie des Hasses gegen den Westen gezogen.

Byłem jednym z tych, którzy od czasów pierestrojki podzielali opinię, że Rosja idzie ku Europie, jej wartościom. Takie też było poczucie rosyjskich elit liberalnych.
Ich war einer von denen, die seit der Perestrojka der Meinung waren, dass sich Russland Europa und den europäischen Wertvorstellungen nähert.

I choć potem widziałem, że w Rosji zachodzą zjawiska niedobre (ponowna centralizacja władzy, ostrzelanie parlamentu w 1993 r., pierwsza wojna w Czeczenii), nadal trwałem w schemacie myślowym wytworzonym w epoce pierestrojki. Teraz to skończyło się.
Und obwohl ich später beobachtete, dass in Russland Ungutes geschieht (eine erneute Machtzentralisierung, der Parlamentbeschuss von 1993, der erste Tschetschenienkrieg), war meine Denkweise weiterhin durch das Schema der Zeit der Perestrojka geprägt. Damit ist jetzt Schluss.

Trudno znaleźć wydarzenie, które można uznać za początek tego negatywnego procesu. Przez długi czas można było mieć nadzieję, że są to potknięcia na dobrej drodze. Rozpędzony przez Jelcyna parlament był w istocie stalinowsko-czarnosecinny. Pierwszą wojnę w Czeczenii można było od biedy potraktować jako wojnę z separatyzmem. Nie był to jedyny taki przypadek we współczesnym świecie. Strona czeczeńska nie reprezentowała demokracji liberalnej czy parlamentarnej. Oczywiście, to nie usprawiedliwiało wojny, ale pozwalało żywić nadzieję, że to wypadki przy pracy.

Es ist schwer, ein Ereignis zu finden, das als Beginn dieses negativen Prozesses gelten kann. Über einen längeren Zeitraum konnte gehofft werden, dass dies Fehltritte auf dem richtigen Weg sind. Das von Jelzin zum rasenden Tempo gebrachte Parlament, war in der Wirklichkeit stalinistisch- fortschrittsfeindlich.

Te złe wydarzenia przekształciły się jednak w proces zakończony praktyczną likwidacją opozycji, stłumieniem niezależnych mediów, praktyczną likwidacją wolnego rynku.

Diese negativen Ereignisse verwandelten sich in einen Prozess, der mit der praktischen Beseitigung der Opposition, mit der Unterdrückung der unabhängigen Medien, mit der praktischen Auflösung der freien Marktwirtschaft, endete.

Obserwowaliśmy pełne odejście od prób tworzenia niezależnego sądownictwa, atak na powstające społeczeństwo obywatelskie, konsekwentne odbudowywanie antyzachodniej histerii, zwłaszcza antyamerykańskiej, oraz wywoływanie napięć w całej strefie postradzieckiej. Potem przyszło fałszowanie historii. To jeden ciąg zjawisk. Z perspektywy lepiej widać jego logikę.

Wir beobachteten einen vollständigen Rückzug von den Versuchen ein unabhängiges Gerichtswesen aufzubauen, einen Angriff auf die entstehende Gesellschaft der Bürger, einen konsequenten Wiederaufbau der Angstphobie gegenüber dem Westen, insbesondere gegenüber den USA, wie auch das Provozieren der Spannungen in der ganzen postsovjetischen Region. Danach folgte die Fälschung der Geschichte. Es ist eine Reihe von Geschehnissen, deren Logik man aus der Perspektive besser erkennt.

W pułapce polityki imperialnej
In der Falle der imperialistischen Politik

Nie sposób nie wysnuć dziś wniosku, że pojedyncze negatywne wydarzenia przekształciły się w proces, gdy prezydentem Rosji został Władimir Putin.
Heutzutage ist es unmöglich eine andere Schlussfolgerung zu ziehen, als dass einzelne negative Ereignisse sich zu einem Prozess entwickelten, als Wladimir Putin Russlands Präsident wurde.

Weźmy jego uderzenie w oligarchów. Gdyby traktować je z osobna, to nawet można mu sprzyjać. Bierezowski czy Gusiński aspirowali do takiej władzy, że państwo rosyjskie mogło się ich bać. Putin jednak uczynił atak na oligarchów jednym z elementów procesu demontażu demokracji w Rosji. Wielu moich rosyjskich przyjaciół ostrzegało mnie przed tym. Ja początkowo uważałem, że ktoś taki jak Putin jest potrzebny, by państwo się nie rozpadło, by zapobiec smucie.
Betrachten wir als Beispiel seinen Angriff auf die Geldmagnaten. Wenn man diese Angriffe einzeln beurteilt, könnte man seinen Standpunkt verstehen. Beresovskij oder Gusinski erstrebten eine solche Macht, dass der russische Staat sich vor den beiden fürchten konnte. Putin machte den Kampf gegen die Geldmagnaten zu einer Komponente im Verfahren zur Aufhebung der Demokratie in Russland.
Punktem zwrotnym w moim myśleniu o Rosji Putina była sprawa Chodorkowskiego [magnata naftowego, należący do niego koncern Jukos zniszczono, a jego samego wsadzono na 9 lat do więzienia za rzekome nieprawidłowości podatkowe]. Nie chcę oceniać Chodorkowskiego, ale gdy prześledzi się jego proces, to widać, że został przygotowany w stylu latynoamerykańskich dyktatur, a nie demokratycznego państwa prawa.

Ein Wendepunkt in meiner Denkweise über Putins Russland war der Fall Chodorowskis (eines Erdölmagnaten, dessen Konzern Jukos ruiniert wurde, und er selbst wegen angeblicher Steuerdelikte zu 9 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt wurde). Ich möchte nicht über Chodorkowski urteilen, aber wenn man den Prozessverlauf gegen ihn verfolgt, bemerkt man, dass dieser im Stil der lateinamerikanischen Diktaturen vorbereitet wurde, und nicht nach den Regeln eines demokratischen Staates.

Nie ma żadnych wątpliwości, że to nie intryga jakiegoś podsystemu wokół Putina, decyzje zapadały na samym Kremlu.
Es war zweifellos keine Intrige innerhalb einer Fraktion um Putin, die Entscheidungen wurden direkt auf dem Kreml getroffen.

Jeżeli chodzi o politykę zagraniczną, to kroplą, która przelała czarę, była wojna w Gruzji. Zbombardowanie gruzińskich miast przesądza sprawę. Gdyby Rosjanie ograniczyli się do wyparcia Gruzinów z Osetii Południowej i Abchazji, to można by dyskutować, kto ma w tym konflikcie rację. Ale rabowanie, gwałty, zabójstwa, atak na Poti i Gori zasługują na jednoznaczne potępienie. To wielka porażka rosyjskiej demokracji.
Was die Außenpolitik anbetrifft, so brachte der Krieg In Georgien das Fass zum Überlaufen. Die Bombardierung der georgischen Städte besiegelt das Urteil. Hätten sich die Russen nur auf das Vertreiben der Georgier aus Süd-Osetien und Abchasien beschränkt, könnte darüber diskutiert werden, wer in diesem Konflikt Recht hat. Aber Raubüberfälle, Vergewaltigungen, Mord, Angriff auf Poti und Gori verdienen es, verurteilt zu werden. Es ist eine tiefe Niederlage der russischen Demokratie.

Ale nie sądzę, żeby była to porażka ostateczna. Nie jest prawdziwa teza wypowiadana w Polsce nieraz, że Rosja jest niejako genetycznie skazana na despotyzm. Fałsz tej tezy pokazała w pełni pierestrojka. Wartości wolnościowe mają istotną rolę w tradycji rosyjskiej. Wie to każdy, kto bliżej zna Rosjan.
Ich glaube jedoch nicht, dass dies eine endgültige Niederlage ist. Falsch ist die öfter formulierte These, dass Russland gewissermaßen genetisch zum Despotismus verdammt ist.

Problem dzisiejszej Rosji polega na tym, że sama wpuściła się w pułapkę polityki imperialnej. Trzeba wielkiej odwagi, by się tej fali publicznie przeciwstawić. Ale nawet dzisiaj są w Rosji ludzie, którzy to robią – komentatorzy, obrońcy praw człowieka, politycy opozycji, niezależni dziennikarze, wydawcy, choćby publikujący w internecie. Wielokrotnie zamieszczaliśmy ich wypowiedzi na łamach „Gazety“.

Das Problem des heutigen Russlands beruht darauf, dass es selbst in die eigene Falle der imperialistischen Politik gegangen ist. Es benötigt großen Mutes, dieser Welle öffentlich entgegenzuwirken. Aber sogar heute gibt es in Russland Menschen, die das tun – Kommentatoren, Verteidiger der Menschenrechte, Politiker aus der Opposition, unabhängige Journalisten, Herausgeber, die z. B. im Internet veröffentlichen. Wir publizierten ihre Äußerungen mehrmals in der „Gazeta“.

W zmienionej sytuacji te zaczątki społeczeństwa obywatelskiego mogą odegrać kolosalną rolę.

In der veränderten Situation können die Keime der Bürgergesellschaft eine kolossale Rolle spielen.

Potrzebny nowy plan Marshalla
Ein neuer Marshallplan wird benötigt

Obowiązkiem ludzi myślących o przyszłości jest wypracowanie nowego myślenia o Rosji. Można przyjąć kapitulancką filozofię nowej Jałty (czyli zgody na podział świata na strefy wpływów) umocnioną przekonaniem, że mamy w Rosji poważne interesy. Można też przyjąć filozofię nowej zimnej wojny zakładającą zerwanie z Rosją, bojkot, sankcje.
Die zukunftsorientierten Menschen haben die Aufgabe, eine neue Denkweise über Russland zu erarbeiten. Man kann die defätistische Philosophie von Neu – Jalta (also der Einwilligung In die Aufteilung der Welt in Einflussbereiche) gestärkt durch die Überzeugung, dass wir in Russland ernsthafte Interessengebiete haben. Es kann auch eine Philosophie des neuen kalten Krieges angenommen werden, indem man die Beziehungen zu Russland abbricht, es boykottiert, sanktioniert.

Pierwsza filozofia jest być może realistyczna, druga szlachetna w intencjach i na papierze być może logiczna, ale całkowicie nierealna.
Die erste Philosophie ist womöglich realistisch, die andere edel im Konzept und vielleicht auch logisch auf Papier, aber völlig irreal.

Dlatego trzeba wymyślić coś nowego. Tym czymś może być rozwinięcie projektu Partnerstwa Wschodniego UE zaproponowanego kilka miesięcy temu przez Polskę i Szwecję. Można spróbować przekształcić je w wielki pomysł ideologiczny, nowy plan Marshalla dla Gruzji, Ukrainy, Mołdawii, Armenii, Azerbejdżanu.
Deshalb ist es notwendig, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Dieses etwas kann eine Erweiterung des Projektes der Osteuropäischen Partnerschaft EU, das vor einigen Monaten von Polen und Schweden vorgeschlagen wurde. Man kann versuchen, dieses in eine große Idee zu verwandeln, in einen neuen Marshallplan für Georgien, für die Ukraine, Moldavien, Armenien, Aserbeidschan.
Źródło: Gazeta Wyborcza
Quelle: Gazeta Wyborcza

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