An dem Arbeitslosen verdient am besten die Post.
Der Arbeitssuchende muss pausenlos Briefe schreiben und auch bekommen. Bescheide fliegen ins Haus sowie Einladungen zu den Treffen, die man eigentlich gerne vermeiden würde – nämlich mit dem Arbeitsberater. Auch wenn man lückenlos zum Jobcenter übergeht, und sich über keine leeren Zeiten im Lebenslauf freuen kann, muss man wieder jede Menge Post vom Jobcenter bewältigen und an den Jobcenter schreiben.
Jede Veränderung muss mitgeteilt werden, und auch jeder Bewilligungsbescheid und seine Änderung muss dann auf 5 Seiten Papier empfangen werden. Man blickt sowieso nicht durch und eigentlich interessiert einen der Endbetrag, den man auf dem Konto mit offenen Armen in Empfang nimmt.
Dennoch – neuer Durchlauferhitzer – neue Änderung zum Bescheid vom soundsovielten…
Neue Nebenkostenabrechnung – Briefverkehr mehrere Tage lang. Widerspruch, Ablehnung, Sozialgericht u.s.w.
Die Post darf sich freuen, denn den elektronischen Brief auch E-Mail genannt kann man zwar auf gut Glück abschicken, man weiß aber nicht, ob und bei wem dieses in Deutschland ungewohnte Schreiben des 21. Jahrhunderts gelandet ist. Man bekommt keine Rückmeldung – zumindest vom Jobcenter nicht. Das Arbeitsamt ist da schon etwas moderner!
Auch die Bewerbungen schickt man in der Maßnahme des Jobcenters wie vor 20 Jahren in den eleganten Bewerbungsmappen ab. Die kosten ja nichts. Jeder Teilnehmer muss nur 5 davon pro Woche abschicken samt kopierten Zeugnissen, und das bei einer Gruppe von ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland ergibt natürlich nur ein paar Groschen monatlich…
Für die Bewerbungsmappen interessiert sich meistens keine Sau und auch kein Arbeitgeber, denn er hat sowieso schon im Bekanntenkreis die Stelle vergeben, muss aber dennoch so tun, als ob er wirklich Angestellte suchen würde.
Nein, eigentlich interessiert sich nur für den Inhalt der Mappe keiner. Aber die Mappe selbst, die kann man noch im Büro gebrauchen. Deshalb, bekommt man nur die Hälfte der Absagen vollständig bemappt zurück. Der Rest landet im Müll, im gelben Sack oder wo????
Die Post freut sich, denn die guten Wünsche für unsere arbeitslose und hoffnungslose Zukunft ohne die Bewerbungsmappe, oder mit ihr, müssen an uns meistens abgeschickt werden. Auch höchstselten per E-Mail. Reicht eigentlich nicht, dass man sich gar nicht mehr bei uns meldet? Dann weiß ich doch Bescheid, dass ich nicht zur Arbeit kommen soll.
Das macht aber nichts, denn auch die Post will arbeiten. Nun hat die Deutsche Post scheinbar so viel mit dem ganzen Bewerbungsscheiß und anderem Versand zu tun, dass sich immer häufiger Warteschlangen auf dem Postamt bilden. Bei so vielen Arbeitslosen braucht man aber die 3 leeren Schalter auf der Post nicht zusätzlich zu besetzen. Die hat man halt so mit allem drum und dran, d.h.: Bürobedarf, Briefwage und PC so zur Dekoration ausgestattet. Drei Schalter leer, drei besetzt, 13 Leute in der Schlange…. Eine Stelle bei der Post bekommt man sicherlich auch nicht einfach so, denn um die Briefmarken zu verkaufen und Briefe einzusortieren, muss man ganz bestimmt eine dreijährige Lehre absolvieren!
„Die Postfoberfachangestellten“ schmeißen heutzutage die Quittung in den Mülleiner und geben einem Kunden gerne ein Briefmarkenetui aus Papier. Dann finde ich die Briefmarken immer! Nun wollte ich keins, dafür aber die Quittung, die die Angestellte aus dem Mülleimer etwas wenig begeistert herausholen musste. Das Briefmarkenetui scheint der letzte Hit auf dem Postamt zu sein, denn früher bekam ich keins. Das kostet bestimmt auch gar nichts?!
Früher war alles viel früher halt…
Der Arbeitssuchende muss pausenlos Briefe schreiben und auch bekommen. Bescheide fliegen ins Haus sowie Einladungen zu den Treffen, die man eigentlich gerne vermeiden würde – nämlich mit dem Arbeitsberater. Auch wenn man lückenlos zum Jobcenter übergeht, und sich über keine leeren Zeiten im Lebenslauf freuen kann, muss man wieder jede Menge Post vom Jobcenter bewältigen und an den Jobcenter schreiben.
Jede Veränderung muss mitgeteilt werden, und auch jeder Bewilligungsbescheid und seine Änderung muss dann auf 5 Seiten Papier empfangen werden. Man blickt sowieso nicht durch und eigentlich interessiert einen der Endbetrag, den man auf dem Konto mit offenen Armen in Empfang nimmt.
Dennoch – neuer Durchlauferhitzer – neue Änderung zum Bescheid vom soundsovielten…
Neue Nebenkostenabrechnung – Briefverkehr mehrere Tage lang. Widerspruch, Ablehnung, Sozialgericht u.s.w.
Die Post darf sich freuen, denn den elektronischen Brief auch E-Mail genannt kann man zwar auf gut Glück abschicken, man weiß aber nicht, ob und bei wem dieses in Deutschland ungewohnte Schreiben des 21. Jahrhunderts gelandet ist. Man bekommt keine Rückmeldung – zumindest vom Jobcenter nicht. Das Arbeitsamt ist da schon etwas moderner!
Auch die Bewerbungen schickt man in der Maßnahme des Jobcenters wie vor 20 Jahren in den eleganten Bewerbungsmappen ab. Die kosten ja nichts. Jeder Teilnehmer muss nur 5 davon pro Woche abschicken samt kopierten Zeugnissen, und das bei einer Gruppe von ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland ergibt natürlich nur ein paar Groschen monatlich…
Für die Bewerbungsmappen interessiert sich meistens keine Sau und auch kein Arbeitgeber, denn er hat sowieso schon im Bekanntenkreis die Stelle vergeben, muss aber dennoch so tun, als ob er wirklich Angestellte suchen würde.
Nein, eigentlich interessiert sich nur für den Inhalt der Mappe keiner. Aber die Mappe selbst, die kann man noch im Büro gebrauchen. Deshalb, bekommt man nur die Hälfte der Absagen vollständig bemappt zurück. Der Rest landet im Müll, im gelben Sack oder wo????
Die Post freut sich, denn die guten Wünsche für unsere arbeitslose und hoffnungslose Zukunft ohne die Bewerbungsmappe, oder mit ihr, müssen an uns meistens abgeschickt werden. Auch höchstselten per E-Mail. Reicht eigentlich nicht, dass man sich gar nicht mehr bei uns meldet? Dann weiß ich doch Bescheid, dass ich nicht zur Arbeit kommen soll.
Das macht aber nichts, denn auch die Post will arbeiten. Nun hat die Deutsche Post scheinbar so viel mit dem ganzen Bewerbungsscheiß und anderem Versand zu tun, dass sich immer häufiger Warteschlangen auf dem Postamt bilden. Bei so vielen Arbeitslosen braucht man aber die 3 leeren Schalter auf der Post nicht zusätzlich zu besetzen. Die hat man halt so mit allem drum und dran, d.h.: Bürobedarf, Briefwage und PC so zur Dekoration ausgestattet. Drei Schalter leer, drei besetzt, 13 Leute in der Schlange…. Eine Stelle bei der Post bekommt man sicherlich auch nicht einfach so, denn um die Briefmarken zu verkaufen und Briefe einzusortieren, muss man ganz bestimmt eine dreijährige Lehre absolvieren!
„Die Postfoberfachangestellten“ schmeißen heutzutage die Quittung in den Mülleiner und geben einem Kunden gerne ein Briefmarkenetui aus Papier. Dann finde ich die Briefmarken immer! Nun wollte ich keins, dafür aber die Quittung, die die Angestellte aus dem Mülleimer etwas wenig begeistert herausholen musste. Das Briefmarkenetui scheint der letzte Hit auf dem Postamt zu sein, denn früher bekam ich keins. Das kostet bestimmt auch gar nichts?!
Früher war alles viel früher halt…