Schulwesen, dies und das…

Schulwesen, dies und das…

Gehört von einer zuverlässigen Quelle:
„Geht es Ihnen gut, oder haben Sie ein Kind in der Schule?“
Warum ich das polnische Schulsystem für besser als das deutsche System halte?
Die polnischen Schulen sind Ganztagsschulen. Der Unterricht findet zwischen 8.00 – 15.00 Uhr statt. Manche Kinder fangen um 8.00 Uhr an, andere erst mit der zweiten oder mit der dritten Stunde.
In den polnischen Grundschulen, die ich kenne, gibt es einen Aufenthaltsraum mit der fachlichen pädagogischen Betreuung.  Die Kinder können sich morgens von 7.00 oder 7.30 Uhr dort aufhalten bis der Unterricht anfängt, und auch nach dem Unterricht bis 17.00 oder 17.30 Uhr.  So ist es in den meisten (oder allen)  Schulen.  Die Kinder sind mit den gleichaltrigen zusammen in einer Gruppe. Ich selbst kannte eine solche Schule, ich kenne solche Schulen, und alle (bis auf einzelne Ausnahmefälle (Problemfälle)!!!) sind glücklich und zufrieden!  Probleme gibt es nur bei den verhaltensauffälligen Kindern, solchen, die in Deutschland meistens eine Förderschule besuchen müssen. In Polen gibt es ganz wenige Förderschulen (Sonderschulen), und nur für solche Kinder, die weitgehende Störungen im Verhalten und in der Psyche aufweisen.
Vielleicht gibt es zu wenige solche  Schulen in Polen?
Vielleicht gibt es zu viele Förderschulen in Deutschland? Die Kinder werden dorthin zu schnell abgeschoben.
Ich schätze aus Erfahrung als Lehrerin an einer Förderschule (in Vertretung von 2003 – 2004), dass (meiner Meinung nach) etwa die Hälfte  oder ein Drittel der dort anwesenden Schüler eine reguläre Schule besuchen könnte. In Polen wären sie in regulären Schulen. Ein Drittel war wirklich so verhaltensgestört, dass diese Kinder einen normalen Unterricht sehr schwer gemacht haben. Leider haben auch die Kinder darunter gelitten, die einfach nur etwas langsamer waren oder sehr still. Die aber lernen wollten, so wie sie konnten.
Die Kinder haben in der polnischen Schule von 8.00 – 17.00 Uhr gelernt, gegessen, gespielt (auch draußen), Hausaufgaben gemacht. Zu Hause müssen nur einzelne Schüler (mit Lernschwäche) noch Hilfe in Bezug auf Hausaufgaben bekommen.
In dieser Betreuungszeit an der Schule (bis 17.00 Uhr) spielen die Kinder unter Betreuung eines Pädagogen, eines Lehrers oder einer Lehrerin. Die Schüler können gemeinsam Hausaufgaben machen, gehen in den Schulhof spielen (die meisten Schulen haben einen Fußballplatz).  In den meisten Schulen gibt die Möglichkeit  eines Mittagessens, das man recht günstig kaufen kann. Die Kinder lernen gemeinsam zu essen, was auf den Tisch kommt. Und es schmeckt, auch wenn es zu Hause nicht schmecken würde! Zusammen essen sie alles gern.
In Deutschland können die Kinder vor 7.50 Uhr gar nicht in die Schule, denn die macht erst um 7.50 Uhr auf. Berufstätige Eltern haben ein Problem.  Die Lehrer sind oft erst um 8.00 Uhr in der Klasse. Wer hat dann die Aufsicht über die Kinder???
In Polen sind in ca. 90% Prozent der Familien beide Eltern berufstätig. Die Betreuung der Kinder muss einfach durch die Schule gewährleistet werden.

Die Aufsicht über die Kinder wird  in Dt oft nicht allzu wichtig genommen. Anders als in der polnischen Schule müssen die Kinder schon sehr früh ohne Aufsichtsperson herumlaufen, herumstehen, herumspielen.
Ich finde es zu früh, 6-Jährige allein in die Schule gehen zu lassen. Ich finde, dass Kinder frühestens erst ab 10 allein ohne Elternaufsicht oder Lehreraufsicht  unterwegs sein dürften. In Amerika ist es ab 12? Die Kinder werden in Dt viel zu früh zu selbständig gemacht und damit oft überfordert.
Ein Klassenkamerad hat mir erzählt, dass er oft Angst hat, allein irgendwohin gehen zu müssen, und ob es wohl normal ist? Denn er sah, dass ich meinen Sohn immer abhole und bringe.
Die Betreuende Grundschule, an der mein Sohn war, war ein Ort mit nicht adäquater Betreuung  (keine Grundschulpädagogin, die nicht klar mit den Kindern kam), wo Klassen nicht sinngemäß und altersgemäß zusammen gebracht wurden. Die Kinder wurden dort nur aufbewahrt, und auch das nicht sehr fürsorglich. Ich habe Kinder allein außerhalb des Schulgeländes gesehen, die eigentlich in der Betreuung „waren“. Mein Sohn konnte ohne einen Abholzettel abgeholt werden, denn die Aufsicht hat den Zettel nicht kontrolliert. Die Kinder waren allein im Schulhof, während die Aufsichtsperson mit anderen Kindern im Klassenzimmer war.
Die Hausaufgabenbetreuung fand nur für manche Schüler gesondert statt. Das macht unnötige Unterschiede aus. Hausaufgabenbetreuung sollte für alle angeboten werden. So kann die Aufsichtsperson und so können Kinder auch einander helfen und gemeinsam Zeit verbringen.
Wenn man berufstätig ist und ein Kind hat, ist das Leben in Deutschland schwer. Wenn man alleinerziehend ist, ist es noch schwieriger, eine Stelle zu finden (da keine Kinderbetreuung)  und dem Kind so gerecht zu werden, wie das Kind es braucht, um in der Schule gut abzuschneiden, seine Fähigkeit entwickeln zu können und sich zu entfalten.
Die Schule verlangt vor allem Ergebnisse, das Kind ist oft überfordert. Mein Sohn ist begabt und sehr fleißig, und obwohl er wirklich gerne und leicht lernt, waren (sind) die Hausaufgaben fast jeden Tag eine Qual!!!!!! Auch für mich als Lehrerin. Es wird einem schlecht bei manchen Themen und der Aufgabenstellung sowie der Qualität der Unterlagen. Hausaufgaben sind eine Qual.
An der Grundschule wiederholte  mein Sohn öfter, dass er gut verstehen kann, wie Amokläufer entstehen und warum es Amokläufer an Schulen gibt.
Jetzt ist er am Gymnasium und behauptet das Gleiche. Besonders in Bezug auf eine Lehrerin. Wobei ich ihn auch verstehen kann. (Mit der Zeit stieg die Zahl).
In Polen bekommen erst Kinder ab der 8. Klasse eventuell Nachhilfeunterricht.  Normalerweise brauchen die meisten Kinder in den polnischen Schulen keinen Nachhilfeunterricht. Denn der ist sehr teuer! Auch in Deutschland! Die Schule bereitet die Kinder auf die Tests und die meisten Schüler lernen weitgehend stressfrei. Probleme fangen erst ab der 7., 8. Klasse an bei manchen Schülern mit Lernschwierigkeiten in bestimmten Fächern.
Sehr viele Kinder und Jugendliche in Polen (in den Städten) lernen eine Fremdsprache zusätzlich (vor allem Englisch) in Privatkursen nachmittags. Die bezahlen die Eltern. Auf dem Lande sieht die Situation auch etwas anders aus. Das Leben auf dem Lande in Polen gleicht (finanziell) noch bei weitem nicht dem in den deutschen Dörfern. Da gibt es weniger Möglichkeiten.
Die Schulbücher stimmen in Polen mit dem Lehrplan überein. Man kann mit dem Schulbuch den Lehrplan „abarbeiten“, dazu kann man auch andere Unterrichtsvorlagen benutzen. Die Schüler führen Hefte, in denen das Thema des Unterrichts zu erkennen ist, das Thema kann man auch im Buch finden. In Deutschland tragen die Kinder Bücher, die kaum benutzt werden. Die Bücher sind überfüllt mit Themen, die keiner bespricht oder die oft langweilig, nicht altersgemäß und kompliziert konzipiert sind.
Die Lehrer benutzen die Bücher in Deutschland oft kaum oder selten. Zumindest die Lehrer meines Sohnes. Man musste sie dennoch kaufen oder ausleihen und tragen.
Die Lehrer haben qualitativ schlechte Unterlagen kopiert, oft nicht altersgemäß. Für solch schlechte Kopien verlangen sie dann noch Geld zur Erstattung.  Ich bin damit nicht einverstanden, solch schlechte Kopien, die in meinen Augen (einer Lehrerin) oft wenig Sinn haben, zu bezahlen.
Die polnischen Lehrbücher sind aufgeteilt in Thema des Unterrichts, Übungen zum Thema, Hausaufgabe zum Thema. Die Lehrer und die Schüler haben es leicht, mit diesen Büchern im Unterricht und zu Hause zu arbeiten.  Die Vorlagen im Buch sind nicht zu klein gedruckt (wie oft in den deutschen Büchern), meistens interessant oder bunt dargestellt. Zumindest leicht zu lesen und zu verstehen. Die Kinder lesen viel mehr als Hausaufgabe. Es gibt Kinderbücher als Pflichtlektüren. Das ist besser, denn viele Kinder wollen sonst nicht lesen. Das Lesen ist aber im Lernprozess sehr wichtig.
Die Kinder in Polen (auch in Russland und in den USA) schreiben seltenst mit dem Füller, oder fast nie.
Sie benutzen leichte und moderne Schreibgeräte, die das Schreiben und schreiben zu lernen leichter machen.
In Polen fallen fast nie Unterrichtsstunden aus, so dass man die Kinder nur in Ausnahmefällen früher nach Hause lässt oder in die Betreuungsgruppen in der Schule. Die Eltern wissen Bescheid, wenn ein Kind früher Schulschluss hat. Hier in Dt kommt mein Sohn etwa einmal pro Woche mal früher nach Hause, da eine Stunde ausfiel. Warum findet man keine Vertretung?

Der Aufenthalt der Kinder an der Schule in Polen ist zu bestimmten Uhrzeiten gewährleistet.  Die Schule organisiert Vertretungslehrer und Betreuung, so dass man weiß, wann genau das Kind zu Hause ist oder abgeholt werden muss.
Die Toiletten in der Schule befinden sich in Polen im Schulgebäude, nicht auf dem Schulhof. So ist die Sicherheit der Schüler auf den offenen Schulhöfen in den Toiletten auch nicht gewährleistet, in Dt. Jeder kann einfach mal dahin gehen.
An der Grundschule hat eine Lehrerin das Kind während des Unterrichts nicht auf die Toilette gehen lassen, so dass das Kind in die Hose machen musste. Die Lehrerin arbeitet weiter an der Schule.
Die Lehrer arbeiten ca. 18 -20 Unterrichtsstunden (als Vollzeitstelle) an der Schule. Ein Pensum von mehr als 22 Unterrichtsstunden (Vollzeit) finde ich grausam und zu viel.  Am Gymnasium haben die Lehrer in Polen ein Pensum von 18 Unterrichtsstunden. Die Lehrer brauchen Zeit für die Unterrichtsvorbereitung und Nachbereitung, für die Testvorbereitung und Testkontrolle, falls der Unterricht gut sein soll. Eventuell müsste das Stundenpensum je nach Fach auch anders sein.  In manchen Fächern kann man nicht mehr als 20 Stunden pro Woche qualitativ gut  unterrichten. Auch an der Grundschule in Deutschland sind 28 Stunden (als Lehrerpensum) pro Woche zu viel! An einer Förderschule (Sonderschule) kann man nicht über 20 Stunden wöchentlich aushalten und gesund bleiben. Ich finde 18 Unterrichtsstunden als Pensum an der Sonderschule als tragbar. Wer will, kann doch mehr Stunden arbeiten. Aber das Minimum an Pflichtstundenzahl für Lehrer müsste reduziert werden.
Die Kinder sollten auf jeden Fall einen Fremdsprachenfachlehrer bekommen, und eventuell andere Fachlehrer.  Englisch wird in Deutschland nicht genügend gut unterrichtet.  Ein Grundschullehrer kann heute nicht alles allein unterrichten!  Die Kinder vertragen besser 3 gute Lehrer als einen „fachlich schlechten“ in Vollzeit. Es liegt nicht an dem Wechsel der Lehrer sondern daran, ob sie nett, freundlich, pädagogisch und fachlich geeignet sind. In Polen lernen viele Kinder Englisch schon im Kindergarten – mit Englischlehrern.
Die Kinder fangen in Polen mit 6 Jahren in der sog. „Null“-Klasse an. Der Name wurde eingeführt, als es schon die erste Klasse (ab dem 7. Lebensjahr) gab. Die Schüler fangen mit 6 Jahren langsamer und stressfreier als in Deutschland zu lernen an. In dem ersten Schuljahr  (Null-Klasse) lernen die Kinder auf eine spielerische Art und Weise das Alphabet und die Zahlen kennen. Es werden die ersten Wörter geschrieben und gelesen, und ein paar Zahlen bis 100? Sie rechnen aber noch nicht, oder müssen nicht.  An sehr einfachen Texten lernt man das Lesen und das Schreiben der ersten Sätze.
Die Kinder üben die Schreibschrift, lernen zu lesen und die Zahlen zu begreifen, malen, basteln, zeichnen, spielen, singen, lernen Englisch mit Fachlehrern. Und die Schule macht fast allen Spaß.
In Deutschland sind die 6-Jährigen in der ersten Klasse überfordert. Es wird von ihnen viel zu viel auf einmal verlangt. Viele sind emotional noch nicht so weit, alles zu bewältigen, aus dem stressfreien und lernfreien Kindergarten auf einmal voll Schüler zu sein.
In Polen lernen die Kinder schon im Kindergarten mehr als die Kinder in den deutschen Kindergärten, die ich kenne. Englisch (für diese Altersgruppe) wird fast an jedem Kindergarten angeboten.
So beginnt das Schuljahr für die Kinder in Deutschland mit viel Stress und vielen Aufgaben. Für manche Kinder kann es demotivierend sein, die Freude am Lernen für viele Jahre verderben und den Lernerfolg hindern.
Auch die Hausaufgaben sind oft zu kompliziert. Die Schüler wiederholen und festigen nicht das Gelernte, sondern müssen neue Sachen zu Hause alleine oder mit Hilfe eines Erwachsenen lernen und bewältigen. Die Aufgabenstellung ist langweilig, öde und zu kompliziert.
Die Lehrer in Polen lernen den Beruf an den Hochschulen und Universitäten und absolvieren ein Praktikum an einer Schule. Das Berufspraktikum wird auch benotet. Es dauert aber ca. 3 Monate und keine 2 Jahre.
Ich finde die Ausbildung  zum Lehrer in Polen besser als in Deutschland, weil man wesentlich mehr Lehrer ausbilden kann. Die Anzahl der Refendarstellen ist begrenzt, so kann man nicht mehr Lehrer ausbilden als es Schulen gibt, so können kaum neue Schulen entstehen und so müssen Referendare an Orten Referendariat machen, die denen nicht immer passen. Sie können oft nicht die Schule wählen, an der sie arbeiten wollen und es ist zu kompliziert und demotivierend ein Lehrer in Deutschland zu werden.
Das Referendariat  dauert in Deutschland zu lang, ist zu schwer und hindert die Studenten daran, modernen Unterricht zu lernen und in den Schulen einzuführen. Denn die „alten“ Lehrer hängen meistens an ihren Unterrichtsmethoden, die sie vor 20 oder 30 Jahren erlernt haben. Die Zeiten ändern sich jedoch. Viele Menschen sind in ihren Vorgehensweisen so eingefahren, auch Lehrer. So kann die Schule oft nicht mit der modernen Zeit Schritt halten.
So fehlen zurzeit viele Lehrer in Deutschland. Die Schülerzahl in den Klassen in Deutschland und in Polen müsste auf maximum 26-28 begrenzt werden (minimum 24-22, wenn es geht). Zu kleine Klassen sind auch nicht so gut.
Es ist schrecklich anstrengend, eine Klassse von 32 oder mehr Schülern zu haben. Warum bildet man in Deutschland nicht mehr Schulen und stellt Lehrer an? Es gibt so viele Arbeitslose, auch Akademiker, die Lehrer sein könnten! Aber wer möchte schon mit 32 Schülern 25 – 28  Stunden in der Woche arbeiten? Wer das nicht gemacht hat, versteht nicht, was für ein Stress das ist und wieviel Zusatzarbeit zu Hause. Das schafft man nervlich nicht!
Man kann keinen guten Unterricht mit 28 Unterrichtsstunden als Pflichtstunden anbieten. Deshalb machen die Lehrer einfach, was sie können und wollen, um zu überleben, und arbeiten nicht weniger, denn man hat ja ein Haus gekauft, ein Auto und der Urlaub kostet auch… Oder man lässt sich krank schreiben und frühpensionieren, sobald es geht… Ich kenne einen solchen Fall persönlich.
Eine Klasse für Fremdsprachenunterricht sollte nicht größer als 22 – 24 Schüler haben oder die Klasse müsste aufgeteilt werden. Fremdsprachenunterricht mit 32 Schülern ist miserabel zu gestalten. Eine gute (ideale) Gruppe (zahlenmäßig) für Fremdsprachenunterricht sind 12 – max. 16 Schüler.
Man würde neue Arbeitsplätze schaffen und neue moderne Schulen bauen, in denen Kinder mit Freude lernen können.  Bei 32 Schülern in der Klasse kann man den Schülern nicht gerecht werden und die Lehrer sind überfordert, und in den Pausen sind die jetzigen Schulen überfüllt, denn man hat sie oft nicht für so viele Schüler geplant.
Viele Schulen in Deutschland haben keinen richtigen Sportplatz. Und wenn, dann darf man dort oft  nur Softball spielen, aber keinen normalen Fußball!  Das ist nicht so toll, dass Kinder keinen Platz finden, um normal Fußball oder Basketball zu spielen.
Die Schulen beschäftigen in Deutschland zu wenig Hilfspersonal, wie Reinigungskräfte, die auch eine „aufpassende Rolle“ als Erwachsene an der Schule ausüben könnten. Das ist in Polen besser. Man schafft dadurch auch Arbeitsplätze. In Polen sind tagsüber in der Schule einige Reinigungsfrauen und/oder Hausmeister, die auch für Ordnung und Sauberkeit sorgen, und auch auf das Verhalten der Kinder achten.
Die Schulen in Deutschland sind zu offen. Jeder kann jederzeit in die Schule reinkommen, fast keiner kontrolliert, wer das ist. Die Sicherheit der Schüler ist nicht gewährleistet in den Zeiten, wo es Menschen gibt, die andere verletzen wollen und können.  Auch die Sachen können leicht gestohlen werden. Es müsste besser kontrolliert werden, wer die Schule betritt und warum. In Polen muss eigentlich fast jeder Bescheid sagen, zu wem er will, warum, was er in der Schule will, wenn er die betreten will, und eindeutig kein Schüler ist. Eine Reinigungskraft  oder ein Hausmeister sitzt am Eingang und kontrolliert. 😀
Auch das Sekretariat ist  in Deutschland oft nur halbtags besetzt.  Es könnte auch jemand da sein, der für die Lehrer Unterlagen kopiert, wenn nötig. Eine Vollzeitsekretärin muss in jeder Schule sein. Der Direktor hat schon selbst genug zu tun.
Auch die Vetretungen an den Schulen sind in Deutschland nicht gut organisiert. Der Direktor der Schule müsste in der Lage sein, Vertretungslehrer für seine Schule flexibler anstellen zu können.
Ein Lehrer in Vertretung muss nicht immer ein Fachlehrer sein, sollte aber einen akademischen Abschluss haben und dafür pädagogisch geeignet sein.  Ein Schuldirektor oder (ein Rat der Schule) kann darüber entscheiden. In der amerikanischen Schule (der Schule der USA-Botschaft) in Polen wurden Lehrer in Vertretung angestellt. Kein Unterricht ist ausgefallen. Die Fachlehrer hatten Vorlagen für die Vertretung vorliegen lassen. So konnte ein Unterricht mit Wiederholungsübungen unter der Aufsicht eines Vertretungslehrers gemacht werden.
Lehrer sollten die Möglichkeit haben, zu wählen, wo sie Vollzeit oder als Vertretung arbeiten wollen. Und nicht wie bisher Vertretung an fünf Schulen im Umkreis!
Der Direktor der Schule müsste (nach Bedarf) die Möglichkeit haben, den Unterricht zu hospizieren und zu evaluieren. Der Schuldirektor sollte die Möglichkeit haben, dem Lehrer etwas sagen zu dürfen, wenn was falsch läuft. Ich habe den Eindruck, der Schuldirektor hat dem Lehrer zu wenig zu sagen.
Die Lehrer müssten bei begründeten Beschwerden der Eltern (mehr als 5 Beschwerden pro Semester) eine Abmahnung bekommen, oder  im schwersten Fall entlassen werden können, wenn sie ihre Arbeit nachweisbar schlecht machen.
Die Lehrer zwingen den Kindern zu viele eigene Ideen auf: man muss mit dem Füller, man darf mit dem Füller, man muss mit dem Bleistift…, man darf killern, man darf nicht killern, aber man darf wegradieren, man muss Blätter einkleben, nicht einheften, beim anderen Lehrer muss man einheften, nicht einkleben…  Der Lehrer bestimmt allzu viel, was für einen in seinem Lernprozess richtig ist. Alle müssen einfach alles genauso machen, wie der Lehrer sich das ausgedacht hat. Es gibt aber viele Wege.

Ich denke, Hauptsache: richtig, sauber und alles im Heft da und dabei, und das Kind kann es!

 

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