Der Kolonialismus

Der Kolonialismus, meine Gedanken

Die Kolonialzeit gehört zu den barbarischen Zeiten in der Geschichte der Menschheit.
Ähnlich wie der Faschismus oder der Stalinismus.

Wahrscheinlich braucht jede gewaltige Erneuerung der Gesellschaft eine Revolution,  eine Diktatur, einen Krieg, leider mit Gewalt und Machtmissbrauch, da Menschen so waren und so sind, wie sie sind.

Während der Kolonialzeit gab es relativ hoch entwickelte Länder in Westeuropa.
Viele Länder in Afrika waren nicht so modern hoch entwickelt, es gab viele verschiedene Sprachen,  beinahe in jeder Region, nicht nur in einem Land, falls es  Länder schon gab.

Ein guter Freund aus Afrika sagte, die Afrikaner haben untereinander gestritten,  welche Sprache eine Amtssprache werden soll, die vom Dorf A oder dem Dorf B oder der Stadt C.

Meine Gedanken:

Machtkämpfe hätten Afrikanische Regionen nicht schnell weiter gebracht. Innere Kriege wären auch nicht viel besser gewesen??

Mächte von außen (Westeuropa), die moderne Technik, moderne Kultur und auch moderne Waffen mitgebracht haben, konnten – leider mit Gewalt und oft mit Machtmissbrauch gegen die Afrikaner – jedoch relativ schnell und wirksam, moderne Strukturen einführen, eine Amtssprache festlegen.

Natürlich waren nicht alle Europäer nett und freundlich. Natürlich sind viele nach Afrika gegangen, um reich zu werden, viele haben sich wie Herrenmenschen aufgespielt oder Afrikaner misshandelt, gedemütigt, entwürdigt, Frauen vergewaltigt.

Überall herrschten und herrschen ähnliche schrecklichen Verhaltensweisen der Menschen, die ihre Macht und Position ausnutzen und missbrauchen, wenn sie dazu eine gewisse Erlaubnis haben, oder es sich leisten können, ihre Macht zu missbrauchen. Auch unter Menschen der gleichen Hautfarbe.

Wer wollte denn damals wirklich freiwillig aus Frankreich, GB oder Holland nach Afrika???

Das war eine Herausforderung oder eine Gelegenheit für Menschen,  die für sich Gewinne gesehen haben, finanziell oder um sich unmenschlich auszutoben.

Es muss jedoch auch gewisse Vorteile für den Aufbau der modernen Gesellschaft auf dem afrikanischen Kontinent in Zukunft gegeben haben.

Nun gibt es heute einheitliche Sprachen, Französisch oder Englisch, in der sich Europäer, Amerikaner u.a.  und Afrikaner verständigen können.

Es gibt Staaten und Rechtsgrundlagen.

Was es Schlimmes gab,  das wissen wohl alle auch. Es gab Krieg, Folter, Gewalt.

Und es gab vielleicht aber auch Freundschaft und Liebe?
Vielleicht leben die Kinder der Europäer in Afrika und es leben inzwischen viele Afrikaner in Europa. Sie sind Franzosen, Briten, Niederländer, Deutsche, usw.

Nicht die Hautfarbe macht Menschen zu Feinden, sondern ihr Charakter oder ihre oft schreckliche Pflicht, in den Krieg gegeneinander gehen zu müssen oder zu wollen.

Kriege gab es in Europa auch.

Eine ähnliche Hautfarbe hat Menschen in Europa auch nicht immer zu Freunden gemacht.
Auch heute tobt ein schrecklicher Krieg zwischen Russland und der Ukraine trotz der ähnlichen Hautfarbe und sehr nah verwandten Sprachen.