Ich habe zu viele Ängste.
Vielleicht sind sie schon neurotischer Natur.
Sie sind eigentlich zu intensiv im Vergleich zur Gefahr, die mir als Gefahr vorkommt.
Ich versuche, gewisse Situationen zu meiden, zu umgehen, am liebsten wäre ich nur zu Hause.
Am liebsten hätte ich keine Probleme zu lösen, zu besprechen, nichts zu erledigen.
Kleine Probleme machen mehr Angst als früher.
Die Welt ist irgendwie komplizierter geworden.
Der Alltag ist Stress.
Aus dem Haus gehen ist Stress.
Es gibt Tage, da kommt es mir vor, als ob draußen nur Gefahren drohen würden.
Es macht mich nervös, wenn was kaputt geht, etwas nicht funktioniert, etwas negativ überrascht.
Wie etwa die toten Tauben im Hof. Traurig und ekelhaft.