Eltern

Auch unsere Eltern hatten eine Vergangenheit. Sie sind, was sie sind, weil sie es nicht anders wissen/können und manchmal wollen.
Auch die Eltern verdienen unser Mitgefühl, unseren Versuch, sie zu verstehen, besonders, wenn wir als ihre Kinder erwachsen sind.
Ich habe gegenüber meiner Mutter mütterliche Gefühle gehabt, seit ich erwachsen und unabhängig wurde. Ich habe es verstanden, dass sie auch nur ein Mädchen war, deren Träume anders waren als die Wirklichkeit.
Es gibt kaum perfekte Eltern oder perfekte Kinder, dennoch kann man einander Liebe geben und Familie sein. Erwachsene können nicht ewig „kleine Kinder“ der Eltern bleiben. Erwachsene Kinder können Freunde, Partner sein und sich auch, wenn es sein muss, distanzieren.
Liebe erzeugt Liebe, Kälte erzeugt Kälte.

Wenn die Eltern sterben, ist man aber noch einsamer und vermisst die Familie, die es mag gab, egal ob sie heil oder stressig war, ES GAB SIE! Nach dem Tod der Mutter, des Vaters bricht ein Teil der Welt zusammen und er kommt nie wieder.
Wir haben eine Chance, vor dem tödlichen Ende aus der Familie das beste zu machen.

Nach dem Tod der Eltern verändern sich die Verhältnisse in einer Familie unter Geschwistern, Cousins, Verwandten.

Es ist gut, bis dahin eine eigene Familie, eigene Kinder zu haben, finde ich.